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Bauteilkalkulations-Software im Vergleich: Welche Lösung passt zu Ihrem Betrieb?

Die präzise Kalkulation von Bauteilen ist ein entscheidender Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit von Fertigungsunternehmen. Das Deutsche Institut für Metalltechnik (DIM) hat führende Softwarelösungen analysiert und bewertet. Erfahren Sie in diesem Artikel, welche Lösungen für Sie in Frage kommen.

Aufgrund steigender Materialpreise und komplexer Fertigungsprozesse birgt eine fehlerhafte Kalkulation erhebliche wirtschaftliche Risiken. Daher hat das Deutsche Institut für Metalltechnik (DIM) 10 führende Bauteilkalkulationssoftwarelösungen analysiert, um Innungsbetriebe bei der Wahl der passenden Lösung zu unterstützen.
Die Untersuchung zeigt, dass moderne Kalkulationssoftware zunehmend auf künstliche Intelligenz (KI) und Automatisierung setzt. Wichtige Auswahlkriterien sind der Automatisierungsgrad, die Integration mit bestehenden CAD- und ERP-Systemen, die Flexibilität für unterschiedliche Betriebsgrößen und das Kosten-Nutzen-Verhältnis.
Für Feinwerkmechaniker
sind besonders 3 Lösungen relevant:
1. Spanflug bietet eine KI-gestützte CNC-Kalkulation mit direkter Beschaffungsintegration und ist ideal für kleine bis mittlere CNC-Fertigungsbetriebe.
2. up2parts nutzt maschinelles Lernen zur Optimierung der Kalkulation basierend auf 3D-Modellen und eignet sich für mittlere Betriebe.
3. Imnoo stellt eine kostengünstige Lösung für kleine Unternehmen bereit, die eine schnelle Angebotskalkulation benötigen.
Für Metallbauer
wurden 2 Softwarelösungen hervorgehoben:
1. goCAD ermöglicht eine präzise Kalkulation basierend auf CAD-Daten und ist besonders für digitalisierte Metallbauunternehmen geeignet.
2. PROfirst fokussiert sich auf die Blechbearbeitung mit exakter Berechnung von Schneidzeiten und Materialkosten.
Fazit und Empfehlung:
Die Marktanalyse des Deutschen Instituts für Metalltechnik (DIM) zeigt, dass die Wahl der Software von den individuellen Anforderungen des Unternehmens abhängt. Investitionen in moderne Kalkulationssoftware mit Automatisierungspotenzial helfen langfristig, wettbewerbsfähig zu bleiben. Der vollständige Produktvergleich ist kostenlos abrufbar.
Download des kompletten Fachartikels „Bauteilkalkulationssoftware im Vergleich“ von Thomas Röper
Zur Produkt-Vergleichsanalyse
Ansprechpartner 

Thomas Röper (B.Eng.)
Technischer Berater in der Fachberatungs- und Informationsstelle
beim Bundesverband Metall in Essen
E-Mail: thomas.roeper@metallhandwerk.de
Telefon +49 (0)201 / 89619-35
 
 
 
 
 
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Nachhaltigkeitsberichte – ESG-Reporting für KMU

Nachhaltigkeitsberichtspflicht: Auch kleine und mittlere Unternehmen geraten zunehmend ins Blickfeld der ESG-Berichtspflichten – sei es durch regulatorische Vorgaben oder den wachsenden Druck von Kunden, Banken und Investoren. Der folgende Artikel von Dr.-Ing. Reinhard Fandrich fasst kompakt zusammen, was KMU jetzt wissen sollten und welche praxisnahen Lösungen es bereits gibt.

Nachhaltigkeit im Betrieb: Was KMU über neue Berichtspflichten (ESG-Reporting) wissen müssen“
Was die CSRD-Richtlinie vorschreibt, welches die Berichts-Standards und welches die Berichts-Tools sind, lesen Sie im Artikel von Dr.-Ing. Reinhard Fandrich, der Ihnen für Rückfragen gerne zur Verfügung steht. Für das strukturierte ESG-Reporting bieten verschiedene Softwareunternehmen und Unternehmensberatungen digitale Lösungen an. Diese basieren auf den bislang verfügbaren Standards für Großunternehmen GRI bzw. ESRS. Parallel sind verschiedene Berichtstools für KMU in Arbeit. Die Liste in dem Artikel von Dr. Fandrich erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Download-Artikeldienst: Nachaltigkeitsberichte – Was Betriebe wissen sollten
Autor und Ansprechpartner:

Dr.-Ing. Reinhard Fandrich
Technischer Berater im Bundesverband Metall
E-Mail: reinhard.fandrich@metallhandwerk.de
Telefon +49 (0)201 / 89619-34
 
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Workshop: Frauenpower im Metallhandwerk

Der Bundesverband Metall bietet am 09.04.2025 erstmals einen speziell für Frauen im Metallhandwerk entwickelten Online-Workshop an.

Der 4-stündige Online-Workshop richtet sich an Frauen, die in folgenden Bereichen tätig sind:
• in handwerklichen und technischen Berufen
• im Büro
• in der Planung
• in der Konstruktion
• als Sachverständige
• in der Führungsebene
Ziel ist es, eine selbstbewusste Kommunikation in einem von Männern geprägten Arbeitsumfeld zu fördern, das Selbst- und Zeitmanagement zu verbessern, berufliche und persönliche Entwicklungen anzustoßen und sich mit anderen Frauen im Metallhandwerk zu vernetzen.
Termin Online-Workshop:
Mittwoch, 09.04.2025 von 13 – 17 Uhr
Bei Interesse können die Teilnehmerinnen zudem am 19.03.2025 von 11-12 Uhr an einem kostenlosen Einführungstermin mit der Referentin Silke Krempels teilnehmen.
Infos und Anmeldung
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Phishing Mails im Namen von Metallhandwerk im Umlauf

Achtung, mit der E-Mail-Adresse „Metallhandwerk.side“ sind Mails im Umlauf mit der Aufforderung „Bitte schließen Sie Ihren Mitgliedschaftsprozess hier ab“. Bitte nicht auf den Link klicken und die E-Mail sofort löschen.
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Metallhandwerk fordert Investitionsoffensive

Der Bundesverband Metall (BVM) fordert anlässlich der Bundestagswahl 2025 eine umfassende Investitionsoffensive für Infrastruktur und Digitalisierung.
Nur durch gezielte Investitionen kann Deutschland seine Wettbewerbsfähigkeit langfristig sichern und die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit stärken.
Infrastruktur modernisieren – Grundlage für Wachstum
Eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur ist essenziell für das Metallhandwerk und die gesamte Wirtschaft. Deutschland belegt im internationalen Vergleich nur Platz 22 von 140 Nationen und leidet unter einem massiven Investitionsstau.
Präsident Willi Seiger
„Unser Metallhandwerk ist in den Regionen verankert und auf funktionierende Transportwege angewiesen. Ebenso entscheidend ist eine zukunftsfähige digitale Infrastruktur“, betont BVM-Präsident Willi Seiger. Die nächste Bundesregierung muss daher dringend Mittel für den Ausbau und Erhalt bereitstellen.
Auch für Schulen muss mehr Geld in die Hand genommen werden. Der bauliche Zustand vieler Schulen hängt von der Finanzkraft der Kommunen ab, was zu erheblichen regionalen Unterschieden führt. Besonders alarmierend ist zusätzlich der immer noch unzureichende Digitalisierungsgrad. „Es ist ein falsches Signal an junge Menschen, dass bei ihrer Zukunft gespart wird“, so Seiger. Investitionen in Bildung bedeuten zugleich eine Stärkung des Fachkräftenachwuchses, was für die Wirtschaft essenziell ist.
 
Digitalisierung vorantreiben – Verwaltung modernisieren
Deutschland hinkt in der digitalen Transformation hinterher. Dabei sind intelligente, vernetzte Datenbanken und eine effiziente digitale Verwaltung längst überfällig. „Andere Nationen zeigen uns, wie Digitalisierung zu mehr Effizienz und Produktivität führt. Jetzt ist der politische Wille zur Umsetzung gefragt“, fordert der BVM.
 Fazit: Investitionen als Schlüssel für wirtschaftliche Stärke
Das Metallhandwerk fordert eine entschlossene Investitionsoffensive. Höhere Investitionen führen zu mehr Wirtschaftswachstum, sichern langfristig Arbeitsplätze und steigern die Steuereinnahmen. „Ein ‚Weiter-so‘ wird die Wirtschaft nachhaltig schwächen. Nach einem Jahr 2024 mit Rekordsteuereinnahmen müssen Möglichkeiten im Bundeshaushalt für notwendige Investitionen auch genutzt werden, diese sind lebenswichtig für eine intakte Wirtschaft. Die nächste Bundesregierung muss endlich die Weichen für eine zukunftsfähige Infrastruktur und Digitalisierung stellen“, so Seiger abschließend.
Pressemitteilung Investitionsoffensive Metallhandwerk
Pressekontakt:
karlheinz.efkemann@metallhandwerk.de
0201/89619-0
Foto: BVM
 
Der Bundesverband Metall vertritt die Interessen des Metallhandwerks in Deutschland mit 33.000 Betrieben, 478.000 Beschäftigten und rund 65 Mrd. € Umsatz.
 
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Festgelegte elektrotechnische Tätigkeiten im Metallhandwerk

Der Bundesverband Metall (BVM) hat das Lehrgangskonzept „Festgelegte elektrotechnische Tätigkeiten im Metallhandwerk“ aktualisiert.
Das Lehrgangskonzept wurde mit den Berufsgenossenschaften BGHM und BG ETEM abgestimmt. Für Metallhandwerker reduziert sich die Lehrgangsdauer vor Ort von 80 auf 40 Stunden, wenn eine Meisterprüfung in einem Beruf des Metallhandwerks oder Gesellenprüfung mit daran anschließender 3-jähriger einschlägiger Berufstätigkeit sowie einen Online-Wissenstest für die Zulassung zum Lehrgang absolviert wurde. Mit der vor einem unabhängigen Prüfungsausschuss abgelegten Prüfung haben Unternehmer/innen im Metallhandwerk die Gewähr, dass die jeweiligen Mitarbeiter/innen für entsprechende Arbeitsaufträge eingesetzt werden dürfen.
Präsident Willi Seiger
BVM Präsident Willi Seiger: „Metallbetriebe haben auftragsbezogen immer wieder auch elektrotechnische Fragestellungen zu berücksichtigen. Wir freuen uns, dass wir nach intensiven Bemühungen und Abstimmung der fachlichen Inhalte den Betrieben im Metallhandwerk nun eine Hilfestellung an die Hand geben, mit der solche Leistungen nun aus einer Hand angeboten und umgesetzt werden können. Davon profitieren Kunden und Betriebe“.
Weitere Informationen

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Handwerk hat Zukunft – Ausbildungsoffensive in der Helene-Lange-Realschule

Berufsorientierung kann Theorie sein – oder ein Erlebnis. Der 5. Stopp der Klimatour der Ausbildungsoffensive an der Helene-Lange-Realschule zeigte 100 Schülerinnen und Schülern, warum Karriere mit Köpfchen und geschickten Händen nicht nur gefragt ist, sondern beste Perspektiven bietet.

Mit den Metall-, Maler- und Lackierer-, Dachdecker– und Zimmerer-Innungen sowie der Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Ruhr-West waren gleich vier Gewerke vertreten, die für die Umsetzung des Klimaschutzes von hoher Bedeutung sind. Hier ging es nicht um staubige Klischees, sondern um Hightech-Werkstoffe, Präzisionsarbeit und kreative Gestaltung. Wer dachte, ein Dachdecker verbringt den ganzen Tag nur auf Leitern oder ein Metallbauer formt bloß Rohre, bekam einen völlig neuen Blick auf diese Berufe.

Danach wurde es wie bei den vorherigen Terminen der Klimatour der Ausbildungsoffensive konkret: An den Ständen der Innungen wurden interessante Gespräch geführt, über Ausbildungswege informiert und direkt erste Kontakte geknüpft. „Die Ausbildungsoffensive hat bei unseren Schülerinnen und Schülern echtes Interesse für das Handwerk geweckt“, fasst Kai Offermann, Berufsorientierungslehrer der Helene-Lange-Realschule, zusammen. „Viele Teilnehmende der heutigen Veranstaltung haben erkannt, dass Handwerk weit mehr ist als das, was sie bisher dachten. Der direkte Austausch auf Augenhöhe war dabei eine große Hilfe.“

Umfrage zum Thema Demografie in den Betrieben

Die Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) plant einen Praxisleitfaden zur Demografie in den Betrieben.

INQA plant eine Handlungsleitfaden zu erstellen, der praxisnahe Tipps und Hilfestellungen beim Umgang mit dem demografischen Wandel im betrieblichen Alltag gibt. Bitte nehmen Sie bis zum 16. März 2025 an ideser Umfrage teil (Dauer ca. 5 Minuten). Ihre anonymen Antworten helfen, einen (digitalen) Handlungsleitfaden mit praxisnahe Tipps und Hilfestellungen zielgenau zu erstellen. Der ZDH ist Partner der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA).
Zur Umfrage 
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Signal Iduna Partnernews: Cybersicherheit bleibt ein drängendes Thema

Kleine und mittelständische Betriebe sind kaum auf Cyberattacken und deren Folgen vorbereitet.
Eine im Auftrag des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) durchgeführte Forsa-Umfrage unter 300 Entscheidern und IT-Verantwortlichen zeigt, dass zwei Drittel der mittelständischen Unternehmen ihre IT-Sicherheit schleifen lassen.
So kümmern sich über 70 Prozent der Unternehmen und Betriebe weder ausreichend darum, ihre Daten zu sichern, noch darum, ihre Software auf einem aktuellen Stand zu halten. Zudem ist mehr als die Hälfte der kleinen und mittelständischen Betriebe nicht auf mögliche Cyberattacken vorbereitet. Laut der Umfrage brauchte jedes dritte gehackte Unternehmen vier Tage oder länger, um den Angriff zu stoppen und die IT-Systeme wieder herzustellen. Nur ein Viertel war noch am selben Tag wieder arbeitsfähig. Hierbei muss berücksichtigt werden, dass der Schaden damit unter Umständen nicht komplett behoben ist, da Cyberkriminelle vielleicht sogar Zugriff auf Geschäfts-, Kunden- und Mitarbeiterdaten erhalten haben. Sollte das der Fall sein, kann der Angriff ganz andere Dimensionen einnehmen. Insgesamt berichtete jedes vierte befragte Unternehmen, schon Opfer eines erfolgreichen Cyberangriffs gewesen zu sein.
Erstaunlich ist angesichts dieser Tatsachen, dass nach wie vor rund 66 Prozent der befragten Betriebe nur ein geringes Risiko für sich selbst sehen. Und so stagniert die IT-Sicherheit in deutschen Betrieben seit Jahren auf einem eher unzureichenden Niveau. Echte Fortschritte zur Verteidigung der eigenen Daten erfolgen nicht wirklich. Ob Gefahren wie Phishing, die Verschlüsselung von Daten oder Attacken auf Home-Office-Arbeitende: Präventions- und Schutzmaßnahmen für die eigene IT sollten als wichtiges „Projekt“ für 2025 eingestuft werden.
Nicht erst handeln, wenn es schon zu spät ist
 
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SIGNAL IDUNA bietet mit dem SI Cyberschutz ein leistungsstarkes Produkt an, das auch den Präventionsaspekt berücksichtigt. So sind die Dienstleistungs- und Schulungsangebote von Perseus, dem Kooperationspartner von SIGNAL IDUNA, fest in der Leistungspalette verankert. Betriebe, die ihre Beschäftigten durch Perseus regelmäßig zum Thema „IT-Sicherheit“ schulen lassen oder sich einem jährlichen Sicherheitscheck unterziehen, profitieren doppelt. Sie verringern einerseits das Risiko, Opfer einer Cyberattacke zu werden. Andererseits senken sie damit ihre Selbstbeteiligung im Schadenfall.
Kommt es für Versicherte tatsächlich zu einem Cyberangriffs sind beispielsweise auch Schäden versichert, die eintreten, weil Beschäftigte durch eigene Smartphones oder Tablets ein Virus ins Firmennetzwerk eingeschleust haben. Auch Betriebsunterbrechungen, weil Cloudspeicher infolge eines Cyberangriffs auf den Dienstleister ausfallen, sind bis zur vereinbarten Versicherungssumme abgedeckt. Stehlen Cyberkriminelle Waren oder etwa durch fingierte Transaktionen Gelder, so springt der SI Cyberschutz bis zu einer Höhe von 100.000 Euro ein.
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BVM zur Bundestagswahl: Gerichtsbarkeit beschleunigen!

Die Betriebe im Metallhandwerk sind auf eine reibungslose Geschäftsabwicklung angewiesen.
Hierzu zählt auch die Möglichkeit, Ansprüche schnell und sicher durchsetzen zu können. Zwar gibt es im Vertragsrecht viele Möglichkeiten für Werkunternehmer, die Forderungen zu sichern. Aber Verzögerungen bei der Durchsetzung von Ansprüchen (z. B. Zahlungsverzug, Vertragsverletzungen) können für Betriebe existenzbedrohend sein, da diese meist mit engen Margen und hohen Lohn- und Materialkosten in komplexen Geschäftsfeldern arbeiten. Insbesondere in Sachen Digitalisierung, Zugänglichkeit der Justiz und Verfahrenseffizienz gibt es noch viel zu tun. Mehr Digitalisierung, spezialisierte Zivilkammern, moderne Kommunikationsformen und beschleunigte Verfahren durch verfahrensfördernde Maßnahmen sind einige der Aspekte.
Fristen einführen, Transparenz erhöhen
Verlässliche zeitliche Abläufe sowie Bearbeitungsfristen, transparente Verfahren und einfache Verfahrensregeln erhöhen das Vertrauen in die Gerichtsbarkeit und führen zu abschätzbaren Risiken für die betroffenen Unternehmen.
Technologische Lösungen
Die Digitalisierung muss auch in der Gerichtsbarkeit eine zentrale Rolle spielen, um Prozesse zu beschleunigen. Dies ist besonders relevant für das Metallhandwerk, das selbst zunehmend auf digitale Technologien setzt. Eine echte digitale Gerichtsakte, Online-Schlichtungsstellen und Datenbanken mit einem einfachen Zugriff auf relevante Informationen für die Unternehmen wären eine deutliche Verbesserung und Entlastung.
Spezialisiert Gerichte
Im Metallhandwerk gibt es spezifische rechtliche Herausforderungen, etwa bei Werkverträgen, Garantien oder Haftungsfragen bei Maschinen und Anlagen. Im Vergaberecht sollte eine bundeseinheitliche Möglichkeit geschaffen werden, bereits in Verfahren unterhalb der Schwellenwerte Primärrechtsschutz zu erlangen. Daher ist es zu begrüßen, dass bereits ein Gesetzentwurf existiert, der die landgerichtliche Zuständigkeit für den “Primärrechtsschutz im Unterschwellenbereich” sowie für Schadensersatzansprüche im Zusammenhang mit Vergabeverfahren vorsieht.
BVM-Präsident Willi Seiger: Für unsere klein- und mittelständischen, oftmals familiengeführten Metallbetriebe müssen die Verfahren durchgängig digitaler angepasst werden. Oftmals sind Prozesse zu komplex und ressourcenintensiv, was kleinere Handwerksbetriebe besonders fordert. Abhilfe würde hier eine Vereinfachung der Verfahrensregeln, insbesondere für kleinere Streitwerte, bringen.
 
 
 
 
 
 
PRESSEMITTEILUNG Gerichtsbarkeit beschleunigen
 
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METALL – INNUNG ESSEN

Die Metall – Innung Essen ist die Interessensvertretung metallverarbeitener Handwerksbetriebe in Essen.

Wir bieten unseren Mitgliedern unterschiedliche Leistungen, von branchenspezifischen Informationen, über Dienst- und Serviceleistungspakete bis zur Unterstützung bei der Mitarbeiter- / Auszubildenen-Suche.

GESCHÄFTSSTELLE

Kreishandwerkerschaft Essen

Haus des Handwerks

Katzenbruchstr. 71

45141 Essen

0201 - 32008-0

0201 - 32008-19

info@metallhandwerk-essen.de

Metall - Innung Essen