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Handwerk kennt keine Schulform: Tourstopp am Mariengymnasium

200 Schüler des Essener Mariengymnasiums erhielten bei unserem Tourstopp Einblicke in die Vielfalt handwerklicher Ausbildungsberufe.

Dass die Handwerkertour an einem Gymnasium Station machte, war dabei kein Zufall. Der Termin setzte bewusst ein Zeichen dafür, dass handwerkliche Berufe längst nicht nur für bestimmte Schulformen interessant sind. Gerade Schüler, die den Weg zum Abitur einschlagen oder andere weiterführende Bildungswege wählen, finden im Handwerk vielfältige Karrierechancen – von der klassischen Ausbildung bis hin zu Meisterqualifikation, Selbstständigkeit oder einem späteren Studium. Die Begegnungen auf Augenhöhe machten deutlich, wie modern, vielseitig und anspruchsvoll viele Handwerksberufe heute sind.

Auf der Bühne standen die Maler- und Lackierer-Innung, die Metall-Innung, die SHK-Innung sowie die Tischler-Innung und zeigten gemeinsam die große Bandbreite des Handwerks. Die Azubis berichteten von ihrem Einstieg, ihren täglichen Aufgaben und den Projekten, an denen sie mitarbeiten. Schnell wurde deutlich, dass Kreativität, Präzision, Teamarbeit und moderne Technik in allen vier Gewerken eine wichtige Rolle spielen.

Im Gespräch wurden die Berufe greifbar: Wie entstehen aus Ideen und Materialien individuelle Möbelstücke im Tischlerhandwerk? Welche Aufgaben übernehmen Auszubildende der SHK-Innung bei modernen Heizungs- und Klimatechniken? Wie verbindet die Maler- und Lackierer-Innung handwerkliches Können mit kreativer Gestaltung? Und welche Fertigkeiten sind in der Metall-Innung gefragt, wenn Bauteile gefertigt oder Konstruktionen umgesetzt werden? Die persönlichen Erfahrungen der Azubis sorgten für einen authentischen Einblick in die unterschiedlichen Gewerke.

Im Anschluss blieb ausreichend Zeit für individuelle Gespräche. Viele Schüler nutzten die Gelegenheit, Fragen zu Praktika, Ausbildungsinhalten und Entwicklungsmöglichkeiten zu stellen und erhielten so einen direkten Eindruck davon, welche Perspektiven das Handwerk heute bietet.

Helga Hellmich, Berufsorientierungslehrerin am Mariengymnasium, betont: „Die Einblicke in verschiedene Handwerksberufe sind bei den Schülern sehr gut angekommen und waren für viele von ihnen etwas komplett Neues.“

Der Termin hat gezeigt, dass handwerkliche Berufe an jeder Schulform spannende Perspektiven eröffnen können und der direkte Austausch dabei hilft, mit bestehenden Vorstellungen aufzuräumen.

Präsidentenbrief 07/2026 zum Reformpaket 2. Juli 2026

Die Einigung des Koalitionsausschusses überrascht mich. Und sie zeigt: Das Reformpaket setzt an vielen Stellen richtig an. Es enthält überfällige Maßnahmen in der Steuer- und Arbeitsmarktpolitik sowie beim Bürokratieabbau. Angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Lage ist das für mich ein wichtiges und gutes Signal an die Wirtschaft und an alle Beschäftigten im Metallhandwerk.
Ich begrüße ausdrücklich die Abschaffung der telefonischen Krankschreibung, die das Metallhandwerk schon seit Langem gefordert hat, sowie die Vorlage einer AU-Bescheinigung ab dem ersten Tag der Erkrankung. Damit wird der Betriebsablauf für uns wieder planbarer.
Positiv sehe ich auch die Erhöhung der Freibeträge, des Kindergeldes sowie Anpassungen im Einkommensteuertarif zur Entlastung von Familien und Beschäftigten. Die Kaufkraft wird damit gestärkt. Das kann sich positiv auf die Binnenkonjunktur auswirken, von der auch unsere Betriebe im Metallhandwerk mittelbar profitieren.
Auch die vereinbarten Maßnahmen zum Bürokratieabbau sind ein wichtiges Signal. Dazu stelle ich fest: Die angekündigte „Berichtspflichten-Bremse“ und die Überprüfung der bestehenden Dokumentationspflichten durch eine Beweislastumkehr könnten, wenn sie konsequent umgesetzt werden, den administrativen Aufwand in Betrieben des Metallhandwerks spürbar reduzieren.
Ein Kompromiss bedeutet aber auch, dass nicht alle Erwartungen erfüllt wurden. So bleiben nach meiner Auffassung die steuerpolitischen Erwartungen des Mittelstands unerfüllt. Kapitalgesellschaften werden über die schrittweise Senkung der Körperschaftsteuer entlastet. Vergleichbare Entlastungen für Personenunternehmen sind nicht vorgesehen. Damit bleibt eine Gleichbehandlung bislang aus.
Bedauerlicherweise ist zudem die angekündigte Flexibilisierung der Arbeitszeit nicht Teil der Einigung geworden. Gerade für das Metallhandwerk wären modernere Arbeitszeitregelungen ein wichtiger Beitrag gewesen, um den betrieblichen Anforderungen besser gerecht zu werden. Ich bin in diesem Zusammenhang gespannt auf die für den Herbst dieses Jahres angekündigten weiteren Reformmaßnahmen.
Zusammenfassend stelle ich fest: Das Reformpaket ist ein Anfang. Und es zeigt jetzt doch die Reformfähigkeit der Koalition, an der ich wie viele andere auch gezweifelt haben. Für eine wirksame Wirtschaftswende, für Wachstum und Beschäftigung, für Investitionen und zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit am Standort Deutschland müssen weitere Reformmaßnahmen mit dem Fokus auf den Mittelstand beschlossen werden.
Euer Willi Seiger
Präsident Bundesverband Metall
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Neue Vorgaben für Sicherheitsbeauftragte seit Mai 2026

Am 29. Mai 2026 sind geänderte Vorgaben zur Bestellung von Sicherheitsbeauftragten nach § 22 SGB VII in Kraft getreten. Ziel des Gesetzgebers ist es, den Bürokratieaufwand durch eine differenziertere Betrachtung der betrieblichen Gefährdungslage zu senken. Für das Metallhandwerk bedeutet dies konkret:
Die neuen Schwellenwerte im Überblick
• Bis 20 Beschäftigte: Es besteht weiterhin keine Pflicht zur Bestellung von Sicherheitsbeauftragten.
• Mehr als 20 bis unter 50 Beschäftigte: Es besteht grundsätzlich keine Pflicht mehr zur Bestellung, außer es liegen besondere Gefährdungen für Leben und Gesundheit vor.
• 50 bis 250 Beschäftigte: Es ist mindestens ein Sicherheitsbeauftragter zu bestellen; bei besonderer Gefährdung erhöht sich diese Anzahl entsprechend.
• Ab 250 Beschäftigte: Hier gelten weiterhin die bewährten Kriterien nach § 20 DGUV Vorschrift 1.
Was bedeutet das für Ihren Betrieb?
Die neue Regelung rückt die Gefährdungsbeurteilung stärker in den Fokus. Zwar entfällt in der Gruppe der 20 bis 50 Beschäftigten die pauschale Pflicht, doch die Prüfung der „besonderen Gefährdung“ wird nun zum zentralen Punkt.
Da im Metallhandwerk typische Risiken wie der Umgang mit Maschinen, Schweißarbeiten (Hitze/Gase) und schwere Lasten zum Alltag gehören, muss im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung sorgfältig geprüft werden, ob diese Gefahren eine Bestellung trotz Unterschreitens der 50-Mitarbeiter-Grenze erforderlich machen.
Die Empfehlung
1. Gefährdungsbeurteilung aktualisieren: Nutzen Sie die nächste Fortschreibung Ihrer Gefährdungsbeurteilung, um explizit zu dokumentieren, ob in Ihrem Betrieb eine „besondere Gefährdung“ vorliegt, die eine Bestellung trotz geringerer Mitarbeiterzahl rechtfertigt.
2. Beratungsangebot nutzen: Die Aufsichtspersonen der Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM) stehen zur Beratung bereit. Nutzen Sie diese Unterstützung, um Rechtssicherheit bei der Einstufung Ihres Betriebes zu gewinnen.
3. Freiwillige Qualifizierung: Auch wenn Ihr Betrieb rechtlich nicht zur Bestellung verpflichtet ist, kann die Ausbildung eines Sicherheitsbeauftragten ein wertvolles Instrument der Prävention sein. Die BGHM bietet hierfür weiterhin Schulungen an.
Fazit: Die neue Regelung bietet für Betriebe zwischen 20 und 50 Mitarbeitern grundsätzlich mehr Flexibilität. Im Metallhandwerk bleibt die Gefährdungsbeurteilung jedoch das entscheidende Dokument, um rechtssicher zu beurteilen, ob der Einsatz von Sicherheitsbeauftragten aufgrund der spezifischen Werkstattrisiken weiterhin sinnvoll oder gar notwendig ist.
Autor

Reinhard Fandrich (Dr.-Ing.)
Technischer Berater in der Fachberatungs-
und Informationsstelle beim Bundesverband Metall, Essen
Kontakt: reinhard.fandrich@metallhandwerk.de
 
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Rentenreform gemeinsam gestalten: Essener Handwerk wirbt für Balance zwischen Generationengerechtigkeit und Schutz der Kleinstbetriebe

Die Sicherung des Wohlstands im Alter und die Schaffung eines generationengerechten Rentensystems gehören zu den zentralen Zukunftsaufgaben unserer Gesellschaft. Das Essener Handwerk unterstützt daher ausdrücklich die Bemühungen der Bundespolitik und die Vorschläge der Rentenkommission, das Rentensystem durch strukturelle Reformen und den Einstieg in die Kapitalrente zukunftsfest zu machen. Gleichzeitig erinnert die Kreishandwerkerschaft Essen daran, dass der Weg dorthin die wirtschaftliche Realität der Praxis vor Ort im Blick behalten muss. Unter dem Leitmotiv „Strukturreform ja, aber gemeinsam mit dem personalintensiven Handwerk“ plädiert die Kreishandwerkerschaft dafür, die Belange der vorwiegend kleinst- und familiengeführten Handwerksbetriebe partnerschaftlich in die Pläne einzubinden.

„Wir bekennen uns voll und ganz zu einer verlässlichen Alterssicherung und der notwendigen Modernisierung des Systems“, erklärt Martin van Beek, Essens Kreishandwerksmeister. Damit diese Reformen jedoch tragfähig seien, dürften sie die Leistungsfähigkeit der Betriebe nicht überfordern. „Gerade Kleinstunternehmen mit weniger als zehn Mitarbeitern reagieren hochsensibel auf steigende Lohnnebenkosten und neue bürokratische Hürden. Um die Balance zwischen gesellschaftlicher Verantwortung und wirtschaftlicher Machbarkeit zu wahren sehen wir vor allem bei der geplanten Reform der geringfügigen Beschäftigung noch dringenden Nachbesserungsbedarf.“

Der Vorschlag der Rentenkommission, Minijobs ab dem ersten Euro voll sozialabgabenpflichtig zu machen, würde den Betrieben einen unverzichtbaren Flexibilitäts-Puffer nehmen. Handwerksbetriebe nutzen Minijobs als Brücken, um kurzfristige Auftragsspitzen oder saisonale Mehrarbeit abzufangen – oft mithilfe von erfahrenen Alt-Gesellinnen und -Gesellen im Ruhestand, Studierenden oder mithelfenden Familienangehörigen. Um zu verhindern, dass diese legalen Beschäftigungsverhältnisse durch überbordende Bürokratie und hohe Kosten unattraktiv werden und in die Schattenwirtschaft abwandern, wirbt das Handwerk für ein passgenaues Modell, das die Beitrags- und Bürokratiefreiheit für Betriebe unter zehn Mitarbeitern garantiert.

Ebenso bedarf es verlässlicher Perspektiven bei den Lohnnebenkosten. Durch die Festschreibung des Rentenniveaus im Rentenpaket II drohen die Beitragssätze zur Rentenversicherung bis 2035 auf über 21 Prozent zu steigen. Da das Handwerk im Gegensatz anderen Wirtschaftszweigen extrem personalintensiv ist, wirken sich steigende Abgaben direkt auf die Preise für die Endkundschaft aus. Um die Nachfrage im wichtigen Sanierungs- und Wohnungsbausektor nicht komplett zu bremsen und gleichzeitig die duale Ausbildung von Lehrlingen finanziell abzusichern, fordert das Handwerk ein verlässliches Belastungsmoratorium, das die Sozialabgaben dauerhaft unter der 40-Prozent-Marke deckelt.

„Gleichzeitig gilt es, bestehende Potenziale zur Fachkräftesicherung optimal zu nutzen. Die seit Januar 2026 geltende Aktivrente ist hierzu ein hervorragendes Instrument. Dass selbstständige Handwerksmeister bislang von diesem steuerfreien Hinzuverdienst ausgeschlossen sind, bremst jedoch wertvolles Know-how. Eine Ausweitung dieser Regelung auf Selbstständige würde es vielen Betriebsinhabern ohne Nachfolger ermöglichen, im Alter noch punktuell mitzuarbeiten und ihre Expertise an die nächste Generation weiterzugeben“, erklärt van Beek.

Das Handwerk versteht sich ausdrücklich als Partner der Politik bei der Modernisierung der sozialen Sicherungssysteme. Dennoch gilt es bspw. bei der Altersvorsorgepflicht für Selbstständige, eine echte, bürokratiearme Wahlfreiheit zu garantieren, damit auch private, betriebliche oder immobilienbasierte Vorsorgemodelle als Absicherung anerkannt werden. Auch bei der Kopplung des Renteneintrittsalters an die Lebenserwartung wird für faire Härtefallregelungen geworben, damit Arbeitnehmende in körperlich besonders belastenden Berufen nach 45 Arbeitsjahren weiterhin abschlagsfrei mit 65 Jahren in den verdienten Ruhestand gehen können.

Für das Handwerk in Essen schließen sich eine moderne Rentenpolitik und der Schutz der wirtschaftlichen Basis nicht aus – sie bedingen einander. „Nur wenn der Motor der Wirtschaft, die Kleinstbetriebe, nicht abgewürgt wird, kann die Rentenreform nachhaltig gelingen“, so van Beek.

Bundesverband Metall stärkt Engagement in Baunormung

Der Bundesverband Metall ist dem neu formierten Förderverein Baunormung e.V. beigetreten. Die Aufnahme erfolgte mit Wirkung zum 17. Juni 2026.
Der neue Förderverein tritt in die Fußstapfen des bisherigen VFBau „Verein zur Förderung der Normung im Bereich Bauwesen e.V.“, in dem der Bundesverband Metall langjähriges Mitglied war. Ziel des Fördervereins ist es, Normungs- und Standardisierungsprozesse im Bauwesen zu stärken und insbesondere die Arbeit des Normenausschusses Bauwesen im DIN zu unterstützen.
Der Bundesverband Metall sieht in der Mitgliedschaft ein wichtiges Signal für die fachliche Interessenvertretung des Metallhandwerks. Baunormen haben unmittelbare Auswirkungen auf die Arbeit der Betriebe – von Planung und Ausschreibung über technische Umsetzung bis hin zu Fragen der Haftung und Qualitätssicherung.
„Normen prägen die tägliche Arbeit unserer Mitgliedsbetriebe. Deshalb ist es wichtig, dass das Metallhandwerk in der Baunormung fachlich sichtbar und verlässlich vertreten ist“, erklärt Dipl.-Ing. Karsten Zimmer, Bereichsleiter Technik beim Bundesverband Metall.
Mit dem Beitritt setzt der BVM sein Engagement für praxisnahe, verlässliche und handwerksgerechte Standards im Bauwesen fort.
Pressekontakt:

Bundesverband Metall
André Kohut, Bereichsleiter Öffentlichkeitsarbeit
Altendorfer Str. 97-101, 45143 Essen
andre.kohut@metallhandwerk.de
Tel.: 0201-89619-22
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Präsidentenbrief 06-26: Die Ruhe vor dem Sommermärchen?

Däumchen drehen … so fühlt es sich derzeit an, blickt man auf Deutschlands Regierung, die den großen Wurf in Sachen Reformpaket bis zur parlamentarischen Sommerpause Mitte Juli angekündigt hat. Bis dahin will die Koalition von Union und SPD die dringenden Reformen in den Bereichen Arbeitsmarkt, Sozialversicherungen, Einkommensteuer und Bürokratieabbau auf den Prüfstand stellen und neue Gesetze ausarbeiten.
Nur: Man hört nicht viel, außer leere Phrasen wie „Wir sind guten Mutes“ oder „Einigkeit herrscht unter den Gesprächspartnern, dass der Wirtschaftsstandort Deutschland vor großen Herausforderungen steht“. Oder: „Die Politik begrüßt die Bereitschaft von Wirtschafts- und Gewerkschaftsvertretern, den Reformprozess konstruktiv zu begleiten“. Und was sagen DGB und ver.di zur Regierungserklärung des Kanzlers Mitte Juni? „Die Diskussion war von Offenheit getragen, alle eingebrachten Perspektiven ernsthaft zu beleuchten“. Ganz ehrlich? Da fehlen mir klare, erkennbare Signale, die notwendigen Änderungen konstruktiv voranzutreiben.
Keine Frage: Für Wachstum, Investitionen und Beschäftigung braucht es strukturelle Reformen. Es besteht eindeutiger Handlungsbedarf. Das geht auch aus den Analysen des OECD Economic-Berichts hervor, der aufzeigt, was viele Handwerksbetriebe seit Langem erleben. Deutschland hat in wichtigen Wettbewerbsfragen an Boden verloren. Ich teile die Einschätzung von ZDH-Präsident Jörg Dittrich: „Wer wieder aufschließen will, muss die Bremsen am eigenen Standort lösen“. Auch sein Appell trifft den Punkt: „Deutschland braucht wieder mehr wirtschaftliche Dynamik“.
Wir müssen Wettbewerbsfähigkeit, Zukunftsfähigkeit und Investitionskraft unserer Betriebe wieder klar in den Mittelpunkt politischen Handelns rücken. Für das Handwerk bleibt insbesondere die Reform der sozialen Sicherungssysteme mit einer spürbaren Senkung der Lohnzusatzkosten eine zentrale Aufgabe. Nur wenn Arbeit bezahlbar bleibt, können Betriebe investieren und Beschäftigung sichern. Auch müssen Energiekosten weiter sinken und die Inflation dauerhaft begrenzt werden. Nur so erhalten wir Wettbewerbsfähigkeit auch im internationalen Vergleich, die durch externe Krisen, hohe Energiepreise und Handelskonflikte extrem belastet wird. Staatliche Mittel müssen wirksamer eingesetzt, Investitionen erleichtert, Betriebe und Beschäftigte entlastet werden.
Entscheidend ist, dass Reformen bei den Menschen und Betrieben ankommen, die dieses Land täglich tragen: Unternehmerinnen und Unternehmer, Beschäftigte, Auszubildende und Familien. Reformen dürfen Lasten nicht nur verschieben. Sie müssen Arbeit, Leistung und Investitionen spürbar entlasten und zugleich den sozialen Zusammenhalt sichern.
Die politische Debatte der letzten Wochen zeigt mal wieder, wie kontrovers der Reformkurs von CDU und SPD bewertet wird. Umso wichtiger ist, dass die Regierungskoalition sich in zentralen Themen einigt und konkrete Ergebnisse liefert, diese nachvollziehbar begründet und den Menschen mit Respekt vermittelt, warum Veränderung notwendig ist. Der Blick zurück zeigt: Deutschland kann mit mutigen Reformen wie z.B. seinerzeit unter Kanzler Gerhard Schröder wirtschaftlich wieder stärker werden. Dazu müssen jetzt jedoch Reformen entschlossen angegangen und verlässlich durchgeführt werden. Genau daran muss sich die Regierungskoalition in der momentan schwierigen Wirtschaftslage messen lassen.
Zum Spitzentreffen der Sozialpartner mit der Bundesregierung am 11. Juni hatte ich eine Online-Konferenz mit meinem Kollegen ZDH-Präsident Jörg Dittrich. Der berichtete, dass das Spitzentreffen keine konkreten Ergebnisse geliefert hätte, aber es wohl ein gemeinsames Reformverständnis gegeben hätte. Wie auch immer, Jörg Dittrich hat mir versichert, dass er in diesem Spitzentreffen mit Nachdruck deutlich gemacht: „Die Lohnzusatzkosten können nicht ständig erhöht werden.“ Ich bin mit Jörg Dittrich einer Meinung: „Wir brauchen Reformen zur Entlastung von Arbeitnehmern und Arbeitgebern und keine weitere Umverteilung. Leistung muss sich wieder lohnen. Also, mehr Netto vom Brutto. Der Aberglaube, dass man einfach immer weiter umverteilt bis alle reich sind, funktioniert nicht und frustriert die Leistungsträger in unserem Land.“
Beim Spitzengespräch drifteten die Positionen von Gewerkschaften und Arbeitgebern weit auseinander. Umso mehr überraschen mich die Vorschläge der Rentenkommission, die am Wochenende teilweise durchgesickert sind. Demzufolge schlagen die 13 Experten vor, die Rente mit 63 abzuschaffen, das Renteneintrittsalter anzuheben und Rentenbeiträge an den Finanzmärkten zu investieren. Das fordern wir seit Jahren. Jetzt kommt es auf Merz und Bas an, die sinnvollen und dringend notwendigen Reformen einzuleiten. Wenn das vor der parlamentarischen Sommerpause gelingt, könnte es wirklich noch etwas werden mit dem langersehnten Aufschwung in Deutschland. In diesem Zusammenhang ist auch die Anpassung des Arbeitszeitgesetzes dringend erforderlich. Betriebe und Beschäftigte brauchen mehr Flexibilität und praxistaugliche Regeln statt bürokratischer Dokumentationspflichten.
Und ja: Ein wenig Satire muss an dieser Stelle erlaubt sein. Man stelle sich vor: Deutschland steht im WM-Endspiel. Nach 90 Minuten steht es unentschieden und es geht in die Verlängerung. Und genau in diesem Moment greift das Arbeitsschutzgesetz. Die Spieler müssen ihre Arbeitszeit dokumentieren und ins Hotel, bevor der Schiedsrichter am nächsten Tag das Spiel wieder anpfeifen darf. Vielleicht beschreibt genau dieses Beispiel die Situation, die das Arbeitszeitgesetzt in unseren Betrieben auslöst. Unsere Arbeitnehmenden wollen eine Wochenarbeitszeit, die an den aktuellen täglichen „Spielverlauf“ flexibel angepasst werden kann. Das Arbeitszeitgesetz verdeutlicht die Lage unseres Landes ziemlich gut: Wir schaffen Regelungen, die praxisfremd sind und die weder Arbeitnehmer noch Arbeitgeber wollen. Lasst uns den Ball spielen, solange er im Spiel ist!
Deshalb appelliere ich an unsere Regierung: Mehr Spielfluss, mehr Vertrauen in unsere Leistungsträger, die Arbeitnehmenden und die Arbeitgeber, die Deutschland voranbringen und vor allem: Daumen drücken, dass unsere deutsche Fußballnationalmannschaft am Ende genau das schafft, was Politik und Wirtschaft so dringend brauchen – Mut zum Abschluss. Und gerne auch den Weltmeistertitel.
Euer Willi Seiger
Präsident Bundesverband Metall
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Bundesfachgruppentagung Feinwerkmechanik in Bramsche unter neuer Leitung

Die Bundesfachgruppentagung Feinwerkmechanik am 15. und 16. April 2026 in Bramsche hat einmal mehr gezeigt, wie stark das Feinwerkmechanikerhandwerk im Spannungsfeld zwischen Tradition, technologischer Entwicklung und strukturellem Wandel steht. Gastgeber war die Ma-schinenbau Feik GmbH & Co. KG, ein bewusst gewählter Ort, der exemplarisch für die Anpassungs- und Leistungsfähigkeit mittelständischer Betriebe steht.
Bereits der erste Tag setzte einen ungewöhnlichen, aber treffenden Akzent: Der Besuch der Varusschlacht in Kalkriese eröffnete nicht nur kulturelle Perspektiven, sondern auch einen bemerkenswerten Blick auf metallhandwerkliche Leistungen über Jahrtausende hinweg. Die Fassade des Ausstellungsgebäudes aus Cortenstahl, bewusst auf Korrosion ausgelegt, vermittelte eine gewollt gealterte, fast archaische Anmutung. Dem gegenüber standen metallische Exponate wie die Varus-Maske oder die Schienenrüstung, die trotz ihres Alters einen erstaunlich gut erhaltenen Eindruck hinterließen. Dieser Kontrast zwischen bewusst erzeugter Patina und tatsächlicher Dauerhaftigkeit machte eindrucksvoll deutlich: Metallhandwerk ist immer auch ein Arbeiten für die Zeit – oft weit über die eigene Generation hinaus.
Normung als Fundament der Praxis
Im Zentrum der Fachtagung stand am zweiten Tag die fachliche Arbeit der Bundesfachgruppe. Einen der Schwerpunkte bildeten die Kurzberichte aus dem Bundesverband.
Die aktuellen Entwicklungen im Bereich ISO GPS, insbesondere die Überarbeitung der ISO 2768, verdeutlichen, dass sich normative Anforderungen kontinuierlich weiterentwickeln. Gleich-zeitig wird klar, dass die eigentliche Herausforderung nicht in der Norm selbst liegt, sondern in ihrer praktischen Anwendung und Vermittlung.
Die zunehmende Integration von ISO GPS in Ausbildung und Prüfung stellt Betriebe und Bildungseinrichtungen vor die Aufgabe, komplexe Inhalte verständlich und praxisnah aufzubereiten. Der neu gegründete Arbeitskreis zur Integration in die berufliche Bildung ist ein konsequenter Schritt, um genau diese Brücke zwischen Theorie und Anwendung zu schlagen.
Positionierung im Bereich Verteidigungswirtschaft
Ein weiterer zentraler Diskussionspunkt war die strategische Positionierung des Metallhandwerks im Bereich der Verteidigungswirtschaft. In flankierenden politischen Gesprächen werden die Kompetenzen des Feinwerkmechanikerhandwerks als Hi-Tech-Zulieferer – insbesondere durch Hauptgeschäftsführer Diether Hils – gezielt sichtbar gemacht. In der praktischen Umsetzung zeigen sich jedoch weiterhin erhebliche Hürden: hohe Zertifizierungsanforderungen, etablierte Lieferketten und strukturelle Zugangsbeschränkungen erschweren insbesondere kleinen und mittleren Betrieben den Einstieg. Vor diesem Hintergrund gewinnt die Frage nach geeigneten Plattformen zur Sichtbarmachung handwerklicher Kompetenzen an Bedeutung. Die Entscheidung der Bundesfachgruppe, einen Messeauftritt auf der Security Essen – insbesondere im Hinblick auf die parallel stattfindende EURO DEFENCE EXPO – zu testen, ist daher als strategischer Schritt zu verstehen, um neue Marktpotenziale zu erschließen und das Metallhandwerk gezielt zu positionieren.
Berufsbild im Wandel
Mit Blick auf die Zukunft stand die Neuordnung des Berufsbildes Feinwerkmechanik erneut im Fokus. Die Bundesfachgruppe adressiert in diesem Kontext eine klare Haltung an den zuständigen Sachverständigenkreis: Die Möglichkeit einer gemeinsamen Beschulung mit industriellen Berufen wird als notwendig erachtet, um die wohnortnahe Ausbildung langfristig sicherzustellen. Gleichzeitig wird die eindeutige Verortung des Berufs im Handwerk betont – nicht zuletzt aufgrund der spezifischen Interessen mittelständischer Betriebe.
Die Diskussion machte jedoch auch deutlich, dass die Herausforderungen struktureller Natur sind: sinkende Ausbildungszahlen sowie regionale Probleme in der Berufsschullandschaft. Lösungsansätze wie Blockunterricht oder eine stärkere Bündelung von Ausbildungsstandorten wurden entsprechend intensiv diskutiert.
Thomas Feik neuer Bundesfachgruppenleiter
Ein markanter Einschnitt und zugleich ein klares Signal für die Zukunft war die Neuwahl der Bundesfachgruppenleitung. Mit Thomas Feik wurde einstimmig ein neuer Bundesfachgruppenleiter gewählt, der als aktiver Unternehmer die Perspektive der betrieblichen Praxis unmittelbar ein-bringt. Ebenso einstimmig wurde die bisherige stellvertretende Bundesfachgruppenleiterin Christine Waldschmidt im Amt bestätigt.
Fazit: Zwischen Substanz und Zukunft
Die Tagung in Bramsche hat deutlich gemacht, dass das Feinwerkmechanikerhandwerk vor tiefgreifenden Veränderungen steht. Normative Anforderungen, neue Marktchancen und strukturelle Herausforderungen greifen ineinander und erfordern eine klare strategische Ausrichtung.
Gleichzeitig wurde aber auch sichtbar: Die Branche verfügt über das notwendige fachliche Fundament, die Bereitschaft zur Veränderung und die Geschlossenheit, diesen Wandel aktiv zu gestalten.
Autor:

Thomas Röper (B.Eng.) ist Technischer Berater
in der Fachberatungs- und Informationsstelle
beim Bundesverband Metall in Essen
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Steuerbonus für Handwerkerleistungen: „Reform statt Abschaffung“

Im Zuge der Haushaltsberatungen für 2027 wird die Steuerbegünstigung für Handwerkerleistungen überprüft und teilweise ihre Abschaffung diskutiert. Das Handwerk lehnt eine ersatzlose Streichung ab, da der Steuerbonus private Nachfrage nach legalen Leistungen stärkt, Schwarzarbeit bekämpft und Haushalte mit kleinen und mittleren Einkommen entlastet. Zudem würde eine Abschaffung nur begrenzte Einsparungen bringen, aber ein wichtiges politisches Signal gegen bestehende Ziele senden. Stattdessen fordert die Handwerksorganisation Reformen, einen fairen Konsolidierungsbeitrag aller Bereiche sowie die Nutzung der Mittel für wachstumsfördernde Strukturreformen.
ZDH-Kompakt-Info zum Steuerbonus für Handwerkerleistungen
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Erfolgreiche Interessenvertretung: spürbare Entlastung für Metallbetriebe

Gute Nachrichten für das Metallhandwerk: Die Beiträge zur Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM) werden bereits ab Mai 2026 sinken. Damit profitieren zahlreiche Betriebe unmittelbar von einer erfolgreichen Interessenvertretung innerhalb der Selbstverwaltung der Berufsgenossenschaft.
Die Beiträge zur gesetzlichen Unfallversicherung setzen sich bei der BGHM aus mehreren Faktoren zusammen, darunter insbesondere der sogenannte Beitragsfuß sowie die Zuordnung zu Gefahrklassen. Nach einer umfassenden Umstrukturierung im Jahr 2024 waren die Beiträge in einigen Bereichen deutlich gestiegen. Umso bedeutender ist nun die erzielte Entlastung.
Maßgeblich vorangetrieben wurde die Anpassung durch engagierte Vertreter aus dem Metallhand-werk in den Gremien der BGHM. So konnte Thoralf Volkens, Vizepräsident des Bundesverbands Metall (BVM) und Vorsitzender des Finanzausschusses der BGHM, in der Vorstandssitzung im April eine Senkung des Beitragsfußes der Basis- und Strukturumlage von 4,88 auf 4,75 durchsetzen.
Insgesamt ergibt sich daraus eine Reduzierung der Beiträge um rund 2,66 Prozent, die die Betriebe bereits mit der Beitragsrechnung im Mai 2026 spüren werden.
Neben der aktuellen Beitragssenkung stehen weitere Reformen im Fokus: Geplant ist eine Überarbeitung der Gefahrklassen, um eine noch gerechtere Verteilung der Beiträge entsprechend der tatsächlichen Risiken zu gewährleisten. Zudem soll das Bonusverfahren weiter ausgebaut werden. Ziel ist es, Unternehmen finanziell zu entlasten, die sich besonders im Arbeitsschutz engagieren und dadurch eine geringere Unfallbelastung aufweisen.
Die BGHM betont auf ihrer Internetseite die zentrale Bedeutung von Prävention und Arbeitssicherheit. Dies soll sich für die Unternehmen, die aktiv in den Arbeitsschutz investieren, auch wirtschaftlich lohnen: Sie tragen nicht nur zur Sicherheit ihrer Beschäftigten bei, sondern sollen künftig auch stärker finanziell davon profitieren.
Die aktuellen Entwicklungen zeigen, dass eine engagierte Mitwirkung in den Gremien der Selbstverwaltung konkrete Verbesserungen für die Mitgliedsbetriebe bewirken kann.
 
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Bundesverbandstag in Berlin mit starken Impulsen für das Metallhandwerk

Der Bundesverband Metall  hat mit dem „Bundesverbandstag“ am 8. und 9. Mai 2026 in Berlin ein neues Veranstaltungsformat eingeführt. Zwei intensive Tage voller wirtschaftspolitischer Impulse, praxisnaher Zukunftsthemen und persönlicher Begegnungen sorgten bei Teilnehmenden, Referierenden und Kooperationspartnern gleichermaßen für ein durchweg positives Fazit.
Die Impulse von BVM-Präsident Willi Seiger zur Zukunft des Metallhandwerks, die fundierten Einblicke von Prof. Dr. Dr. Friederike Welter zu den Herausforderungen und Chancen des Mittelstands sowie die klaren wirtschaftspolitischen Perspektiven von ZDH-Präsident Jörg Dittrich haben wichtige Denkanstöße geliefert. Auch der Beitrag von Wirtschaftsjournalist Dominic Possoch mit anschaulichen Zahlen und Fakten sowie das anschließende wirtschaftspolitische Forum mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft und Politik haben gezeigt, wie entscheidend verlässliche Rahmenbedingungen für das Metallhandwerk sind.
Einen beeindruckenden Auftritt lieferte ZDH-Präsident Jörg Dittrich, der sich zwischen 2 Terminen in Köln und Leipzig die Zeit nahm, beim Bundesverbandstag dabei zu sein. In seiner Ansprache schaffte er es, Klartext zu reden, ohne dabei den Glauben an unser Land und unsere Politik zu verlieren. „Wenn wir den jungen Leuten ständig sagen, dass sowieso alles schlecht wird, dann ist das nicht richtig“ stellte er klar. Im wirtschaftspolitischen Forum diskutierte Dittrich unter anderem mit MdB Alexander Hoffmann (Vorsitzender der CSU im Bundestag) dann über die Frage, welche Rahmenbedingungen notwendig sind, damit mittelständische Betrieb im Metallhandwerk auch künftig leistungsfähig und wettbewerbsstark bleiben. Dabei wurde deutlich, wie wichtig verlässliche politische Entscheidungen, weniger Bürokratie und eine stärkere Wahrnehmung des Handwerks in Öffentlichkeit und Politik sind. Dass MdB Alexander Hoffmann das gerade gekippte 1.000-Euro-Gesetz sogar noch verteidigte, sorgte für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer für Unmut und bestätigte die aktuelle Befürchtung, dass die Politik die Sorgen und Nöte der Wirtschaft nicht wirklich realisiert und versteht.
Am zweiten Tag wurden in den Praxisforen zentrale Zukunftsthemen weiter vertieft: Von Nachwuchsgewinnung und moderner Ausbildung über die Bedeutung von Normung im Mittelstand bis hin zu Social Media und KI im Betriebsalltag – unter anderem mit Beiträgen von Alexandra Horn (Abteilungsleiterin Deutsches Institut für Normung DIN e.V. und Geschäftsführerin des KMU-Rats im DIN), Dr. Gesa Koglin (Referatsleiterin Innovation und Technik im ZDH und Vorsitzende des KMU-Rats im DIN), Klaus Mayerhofer (Geschäftsführer Metall-Zert GmbH), Deborah Kroef, Rolf Rehbold und Karsten Zimmer vom Bundesverband Metall.
Gerade das Forum „Social Media und KI-Anwendung im Betrieb“ machte deutlich, wie stark digitale Sichtbarkeit inzwischen über Fachkräftegewinnung, Kundenbindung und Unternehmenswachstum entscheidet. Besonders die Praxisberichte von Sandra Damaschke (Metallbau Windeck GmbH) Isabel Schaefers (G. Schaefers GmbH) Nico Höffer (NH Metalltechnik) und Yannick Weber (WT Media Solution) zeigten eindrucksvoll, dass moderne Kommunikation längst ein entscheidender Wettbewerbsfaktor geworden ist.
BVM-Präsident Willi Seiger zog zum Abschluss ein entsprechend positives Gesamtfazit:
„Der Bundesverbandstag 2026 in Berlin hat eindrucksvoll gezeigt, wie stark unser Metallhandwerk ist, wenn engagierte Unternehmerinnen und Unternehmer, Verbände, Politik und Partner miteinander ins Gespräch kommen. Die Expertenvorträge, die offenen Diskussionen und die große Kollegialität unter den Teilnehmenden haben unserem neuen Veranstaltungsformat starke Impulse gegeben. Dieser Bundesverbandstag hat Rückenwind für unsere gemeinsame Arbeit erzeugt und deutlich gemacht, dass das Metallhandwerk bereit ist, die Zukunft aktiv zu gestalten.“
Und nach dem Bundesverbandstag ist bekanntlich vor dem nächsten Bundesverbandstag, wie Hauptgeschäftsführer Diether Hils feststellte: Der Termin für den Bundesverbandstag 2027 steht bereits fest. Am 16. und 17. April 2027 trifft sich die Metallbranche erneut in Berlin. Interessierte Kolleginnen und Kollegen sollten sich den Termin bereits jetzt vormerken.
Nächster Bundesverbandstag in Berlin: 16./17.04.2027
Buchung: www.metallportal.de
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METALL – INNUNG ESSEN

Die Metall – Innung Essen ist die Interessensvertretung metallverarbeitener Handwerksbetriebe in Essen.

Wir bieten unseren Mitgliedern unterschiedliche Leistungen, von branchenspezifischen Informationen, über Dienst- und Serviceleistungspakete bis zur Unterstützung bei der Mitarbeiter- / Auszubildenen-Suche.

GESCHÄFTSSTELLE

Kreishandwerkerschaft Essen

Haus des Handwerks

Katzenbruchstr. 71

45141 Essen

0201 - 32008-0

0201 - 32008-19

info@metallhandwerk-essen.de

Metall - Innung Essen