Meldungen

Beruf im Wandel: Feinwerkmechaniker-Handwerk auf dem Weg zur Neuordnung

Feinwerkmechanik: Die Frühjahrstagung der Bundesfachgruppe Feinwerkmechanik in Landshut brachte Betriebe, Handwerksorganisationen und Verbände an einen Tisch. Zwei Tage lang wurde über Struktur, Inhalt und Zukunftsfähigkeit des Berufsbilds diskutiert – mit klaren Forderungen und einem eindeutigen Ziel: das Berufsbild zukunftsfest zu gestalten.

Die Rahmenbedingungen, unter denen sich das Feinwerkmechaniker-Handwerk heute behaupten muss, haben sich in den letzten Jahren spürbar verändert. Technologische Entwicklung, ökologischer Wandel, Fachkräftemangel und eine zunehmend diffizile Abgrenzung zur Industrie stellen das Berufsfeld vor neue Herausforderungen. Die Bundesfachgruppentagung am 26. und 27. März 2025 im Bildungszentrum in Landshut war deshalb keine Routineveranstaltung – sie war ein Impulsgeber.
Rückläufige Zahlen, klare Konsequenzen
Die statistische Entwicklung ist eindeutig: Im Jahr 2006 absolvierten 3.059 junge Menschen die Gesellenprüfung zum Feinwerkmechaniker bzw. zur Feinwerkmechanikerin. 2023 waren es nur noch 1.682. Die Ursachen sind bekannt – das Image des Berufs ist in die Jahre gekommen, Ausbildungsplätze werden nicht besetzt, qualifizierter Nachwuchs wandert teils in industrielle Ausbildungsberufe ab. Viele Betriebe stehen dadurch vor einer paradoxen Situation: Qualitativ gut aufgestellt, technologisch modern – und dennoch nicht mehr konkurrenzfähig im Rennen um Auszubildende.
Die Fachgruppe hat reagiert. In Zusammenarbeit mit dem Forschungsinstitut für Berufsbildung im Handwerk (FBH) an der Universität zu Köln wurde eine Neuordnung angestoßen. Ziel ist ein modernes Berufsbild, das den Anforderungen der Praxis gerecht wird und junge Menschen anspricht.
Beruf mit Profil und Perspektive
Zentraler Gedanke: Der Beruf des Feinwerkmechanikers braucht ein klares, zeitgemäßes Profil – nach innen wie nach außen. Diskutiert wurde u. a. eine neue Berufsbezeichnung. Vorschläge wie „Metallmechaniker/in“, „Fertigungstechnologe/in Metall“ oder „Präzisionsmechaniker/in“ zielen auf eine moderne, technisch orientierte Ansprache ab. Entscheidend ist dabei nicht allein der Name, sondern was er transportiert: ein Berufsbild, das Technikbegeisterung, Vielseitigkeit und Verantwortung gleichermaßen vermittelt.
Klar wurde in der Diskussion: Die Ausbildungsstruktur muss heterogene Betriebswirklichkeiten abbilden – vom kleinen Handwerksbetrieb bis zum spezialisierten Zulieferer. Daher plädiert die Fachgruppe für eine Struktur mit Vertiefungen innerhalb eines einheitlichen Berufsbildes.
Lernen von der Praxis – BMW und Kollmeder als Impulsgeber
Die Exkursionen zum BMW Group Werk Dingolfing und zum Schmiede- und Presswerk Kollmeder in Ergolding boten interessante Einblicke.
Das BMW Group Werk Dingolfing zählt zu den modernsten und größten Produktionsstandorten des Unternehmens weltweit. Rund 18.000 Mitarbeitende fertigen hier Komponenten und Fahrzeuge von der Karosseriebaugruppe bis zur Endmontage. Neben der Fahrzeugproduktion ist das Werk auch ein zentrales Kompetenzzentrum für E-Antriebskomponenten wie Hochvoltbatterien, E-Motoren und Leistungselektronik. Automatisierte Fertigungsstraßen, digital vernetzte Prozesse und ein hoher Grad an Arbeitsteilung prägen den industriellen Charakter des Standorts. Die Produktionsprozesse sind exakt getaktet und ermöglichen höchste Effizienz bei gleichzeitig maximaler Qualitätskonstanz.
Die Kollmeder Schmiede- und Presswerk GmbH & Co. KG in Ergolding verbindet traditionelle Umformtechnik mit moderner Fertigungskompetenz. Als Spezialist für Gesenkschmiedeteile aus Stahl beliefert das Unternehmen Kunden aus Maschinenbau, Fahrzeugtechnik und Energieanlagenbau. Im Fokus stehen individuelle Lösungen in kleinen bis mittleren Serien – vom Rohling bis zum einbaufertigen Bauteil. Die Fertigungstiefe ist hoch, die Prozesse flexibel und durch die Kombination aus erfahrenem Fachpersonal (Feinwerkmechaniker) und digital unterstützten Bearbeitungsschritten bestens aufgestellt für anspruchsvolle Einzel- und Sonderanfertigungen. Kollmeder ist ein Paradebeispiel für die Leistungsfähigkeit des Handwerks im industriellen Umfeld.
Beide Besuche zeigten eindrucksvoll: Die Grenzen sind stellenweise fließend – umso wichtiger ist es, ein eigenständiges Profil für das Handwerk zu formulieren.
Fazit: Strukturreform mit Augenmaß
Die Bundesfachgruppentagung war ein konstruktiver, teilweise kontroverser, aber immer zielgerichteter Austausch. Es wurde deutlich: Die Fachgruppe ist bereit, Verantwortung zu übernehmen und Veränderungen aktiv zu gestalten. Dabei geht es nicht um das Festhalten an vermeintlich Bewährtem, sondern um das kluge Weiterentwickeln eines Berufsbildes mit Zukunft.
Klar ist: Die Anforderungen steigen, die Erwartungshaltung auch. Wer dem Beruf eine tragfähige Perspektive geben will, muss ihn anschlussfähig gestalten – für junge Menschen, für Betriebe, für das Handwerk insgesamt.
Die nächsten Schritte beinhalten die Entwicklung eines Eckpunktepapiers sowie die Abstimmung mit dem ZDH und den zuständigen Ministerien. Die Bundesfachgruppe hat die Richtung klar markiert.
Ansprechpartner

Thomas Röper (B.Eng.)
Technischer Berater in der Fachberatungs- und Informationsstelle
beim Bundesverband Metall in Essen
E-Mail: thomas.roeper@metallhandwerk.de

Der Beitrag Beruf im Wandel: Feinwerkmechaniker-Handwerk auf dem Weg zur Neuordnung erschien zuerst auf Metallhandwerk.

Das war der Sachverständigentag des Metallhandwerks 2025

Ratingen, Mai 2025 – 53 engagierte Sachverständige aus dem gesamten Bundesgebiet folgten am 15. und 16. Mai der Einladung des Bundesverbands Metall zum Sachverständigentag des Metallhandwerks in Ratingen. Die zweitägige Fachveranstaltung bot ein anspruchsvolles Programm aus Weiterbildung, kollegialem Austausch und kritischer Reflexion – praxisnah, lösungsorientiert und mit Blick auf die wachsenden Anforderungen im Alltag der Sachverständigentätigkeit.

Schon der Auftakt machte deutlich: Hier versammelten sich keine Theoretiker, sondern Praktiker, die Verantwortung für Qualität und Sicherheit tragen. Und genau das spiegelte sich im Programm wider.
Geländer, Gutachten und Gebäude im Bestand
Walter Heinrichs, ö. b. u. v. Sachverständiger, zeigte typische Schadensbilder im Treppen- und Geländerbau, wie sie Sachverständigen regelmäßig begegnen – individuell zu bewerten, oft zwischen Norm und gesundem Menschenverstand. Seine Impulse regten intensive Diskussionen an.
Boris Bitsch, Inhaber Buthmann Ingenieur-Stahlbau AG, beleuchtete in seinem Beitrag zur Fassadensicherung am Alten Wall in Hamburg die Herausforderungen des Bauens im Bestand. Planung, Ausführung und Dokumentation waren gleichermaßen komplex – ein Paradebeispiel für sorgfältige Begutachtung.
Christian Anders, Sachverständiger im Auftrag des ift Rosenheim, widmete sich der Leistungsstandfeststellung und -bewertung – ein Thema, das regelmäßig zu Konflikten führt. Er zeigte auf, wie sachgerechte Dokumentation zur Lösung beiträgt – bevor juristische Auseinandersetzungen entstehen.
Marc Blum, Geschäftsführer der Initiative ZINKSTAHL, warf einen kritischen Blick auf die EU-BauPVO:12-2024 und deren Bedeutung für die Gutachterpraxis. Die Wiederverwendung von Bauteilen und Reparaturen stellen neue Anforderungen an öffentlich bestellte Sachverständige – fachlich, rechtlich und ethisch.
RAin Friederike Tanzeglock, Syndikusanwältin beim Bundesverband Metall, beleuchtete die Nutzung von KI in der Gutachtenerstellung. Sie zeigte, wie KI-Systeme bereits heute bei Recherche, Analyse und Strukturierung unterstützen – und zugleich neue Risiken mit sich bringen. Ihr Appell: KI bewusst nutzen – aber Verantwortung nicht auslagern.
Tragwerke, Toleranzen und technische Tiefe
Thomas Röper, Technischer Berater beim Bundesverband Metall, eröffnete den zweiten Veranstaltungstag mit einem Vortrag zur neuen Technischen Richtlinie für Anbau- und Vorstellbalkone. Anhand eines tragischen Praxisfalls verdeutlichte er die Relevanz klarer bauordnungsrechtlicher, statischer und konstruktiver Vorgaben. Sein Appell: Mitarbeit an weiteren Standards – für mehr Sicherheit und Klarheit.
Jeyagumaar Nisanthan, Tragwerksplaner beim Bundesverband Metall, gab spannende Einblicke in die alltägliche Tragwerksplanung im Metallbau. Anhand typischer Aufgaben zeigte er: Gute Statik rechnet nicht nur – sie erklärt auch.
German Sternberger, ö. b. u. v. Sachverständiger, stellte Grenzfälle aus der gutachterlichen Praxis vor – von strittigen Mängeln bis hin zu komplexen Streitfragen, in denen Fachwissen und Fingerspitzengefühl gefragt sind.
Frank Pfau, ebenfalls ö. b. u. v. Sachverständiger, widmete sich der Bewertung von Ausführungsmängeln. Mit klaren Kriterien und Fallbeispielen machte er deutlich: Objektivität und Methodik sind essenziell – nicht zuletzt vor Gericht.
Mehr als nur Vorträge
Was die Veranstaltung besonders macht, ist das Miteinander. In Gesprächen, Begegnungen und beim abendlichen Austausch wurde klar: Hier wächst ein Netzwerk aus Kompetenz und Vertrauen – mit Lust auf Qualität.
Der Bundesverband Metall dankt allen Teilnehmenden und Referierenden – und lädt zur Mitgestaltung des Sachverständigentags 2026 ein.
Themenvorschläge bitte an: Thomas.roeper@metallhandwerk.de
Weitere Infos: www.metallportal.de

Ansprechpartner

Thomas Röper (B.Eng.)
Technischer Berater in der Fachberatungs- und Informationsstelle
beim Bundesverband Metall in Essen
E-Mail: thomas.roeper@metallhandwerk.de
 

Der Beitrag Das war der Sachverständigentag des Metallhandwerks 2025 erschien zuerst auf Metallhandwerk.

Rücknahme des DIBt-Hinweises zu Feuerschutzabschlüssen (Innentüren)

Das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt) hat die am 7. Dezember 2023 veröffentlichte Hinweisseite zu Feuerschutzabschlüssen (Innentüren) – Einbau in Wände und Anschluss an Bauteile – zurückgezogen. Die Veröffentlichung hatte bei Metallbauern für erhebliche Verunsicherung gesorgt, da eine seit Jahren etablierte und bewährte Einbaupraxis plötzlich infrage gestellt wurde.

Metallbauer, die Feuerschutzabschlüsse herstellen, standen durch die DIBt Hinweise vor der Situation, dass eine in Fachkreisen akzeptierte, vielfach bewährte und letztlich auch sichere Bauausführung nicht mehr erlaubt war, da es möglicherweise eine Unklarheit in den technischen Regelungen gab. Die Ausführenden waren nun gezwungen, sich eine immer wiederkehrende, technisch unkritische Situation über eine vorhabenbezogenen Bauartgenehmigung freigeben zu lassen. Dies führte zu enormen Zeitverzögerungen und Kostensteigerungen.
Die Bundesfachgruppe Metallbautechnik im Bundesverband Metall (BVM) hatte die DIBt-Hinweise in Sachen Feuerschutzabschlüsse eingehend diskutiert und auf die daraus resultierende Verunsicherung der am Bau Beteiligten aufmerksam gemacht. Der BVM brachte das Anliegen gegenüber dem DIBt vor, was dazu führte, dass die Hinweise vom 07.12.23 im Mai 2025 zurückgezogen wurden und im Internet gelöscht wurden.
Damit ist im Grundsatz der ursprüngliche Regelungsstand wieder hergestellt. Die am Bau Beteiligten entscheiden vor Ort, ob ein Wandaufbau für den Einbau eines Feuerschutzabschlusses geeignet ist. Das entspricht im Übrigen den Grundpflichten der am Bau Beteiligten gem. § 52 (MBO) – entsprechend nach Landesrecht. Danach sind die am Bau Beteiligten im Zuge der Errichtung, Änderung, Nutzungsänderung und Beseitigung dafür verantwortlich, dass die öffentlich-rechtlichen Vorschriften eingehalten werden.
Das heißt, dass die am Bau Beteiligten ohne Zustimmung der Bauaufsicht entscheiden können, ob die am Bau vorgefundene Einbausituation für eine fachgerechte Montage geeignet ist. Diese Entscheidung ist selbstverständlich abhängig vom Produkt, der zugehörigen Zulassung, Prüfnachweisen und der Einbauanleitung. Eine Rückversicherung bei den Zulassungsinhabern ist dabei gegebenenfalls ratsam.
Ansprechpartner

Dipl.-Ing. Karsten Zimmer 
Bereichsleiter Technik
Fachberatungs- und Informationsstelle beim
Bundesverband Metall Essen
Mail: Karsten.Zimmer@metallhandwerk.de
Der Beitrag Rücknahme des DIBt-Hinweises zu Feuerschutzabschlüssen (Innentüren) erschien zuerst auf Metallhandwerk.

Volles Programm beim A! Berufsorientierungsfestival

Am vergangenen Freitag war richtig was los auf dem Freigelände der Zeche Carl – und wir waren mittendrin! 
Die Kreishandwerkerschaft war mit 12 Mitmachständen stark vertreten und hat gezeigt, wie vielseitig, spannend und zukunftssicher das Handwerk ist. 

Die Metall-Innung Essen trug dazu bei, indem sie über Ausbildungsmöglichkeiten informierte und mit Mitmach-Aktionen direkte Einblicke in die faszinierende Welt des Metallhandwerks bot.

A! Ausbildungsfestival

Am Freitag, 23. Mai 2025, verwandelt sich die Zeche Carl bei der ersten Ausgabe des „A! Festivals“ in einen Ort voller Chancen, Inspiration und Party! Das „A! Festival“ ist mehr als eine Jobbörse – es ist ein Chancen-Festival, das jungen Menschen zeigt, was beruflich und kreativ möglich ist. Vor Ort können Schüler*innen ab Klasse 8 aufwärts spannende Berufe und Studiengänge entdecken und ein cooles Rahmenprogramm aus Kunst, Musik und Kultur erleben. Eine Anmeldung vorab ist nicht erforderlich – jede/r kann einfach spontan vorbeischauen.

Wann? 23. Mai 2025 | 10.00 bis 18.00 Uhr
Wo? Zeche Carl
Wilhelm-Nieswandt-Allee 100 in 45326 Essen

Mehr Infos: 

A! Festival

Bundesobermeistertag am 04./05.07.2025 in Trier

Der nächste Bundesobermeistertag findet am 04. und 05. Juli 2025 im Fourside Plaza Hotel in Trier statt.

Eingeladen sind Obermeisterinnen und Obermeister und ihre Stellvertreter/innen, Mitglieder der Innungsvorstände,
Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer der Landesfachverbände – gerne auch in Begleitung ihrer Partnerinnen und Partner.
Freuen Sie sich auf ein vielseitiges Programm, das spannende Impulse für das Metallhandwerk bereithält:

• Aktuelle Entwicklungen in Politik und Wirtschaft aus Sicht des Metallhandwerks
• Erfahrungsaustausch zu Nachfolgeregelungen
• Digitale Tools und interaktive Plattformen speziell für Obermeister/innen
• Automatisierung mit Cobots auch für kleinere Betriebe
• Neue Geschäftsfelder durch Photovoltaik
• Neue Richtlinie für An- und Vorstellbalkone
Ein wichtiges Get-Together der Branche, auf der kein Innungsvorstand fehlen sollte!
Für die Anmeldung weiterer Vorstandsmitglieder wird ein Vorteilspreis gewährt.
Anmeldung und ProgrammProgramm zum Download

Der Beitrag Bundesobermeistertag am 04./05.07.2025 in Trier erschien zuerst auf Metallhandwerk.

Sachverständigentag des Metallhandwerks 2025: 15.05.-16.05.2025

Der Bundesverband Metall lädt Sachverständige und Technik-Interessierte vom 15.05.-16.05.2025 zum vierten Sachverständigentag des Metallhandwerks ein.

Der Expertenaustausch auf dem Sachverständigentag zeichnet sich durch informative Vorträge und praxisnahe Einblicke aus. Es werden reale Fallbeispiele diskutiert mit Augenmerk auf der Verbindung zwischen Normen und ihrer praktischen Anwendung.
Ideal für Sachverständige, Sachverständigenbewerber und alle, die sich über den neuesten Stand der Technik informieren und mit Experten austauschen möchten. Gleichzeitig schaffen wir eine angenehme Atmosphäre, in der Sie sich mit Kollegen und Experten ausgiebig austauschen können.
Termin: 15.05.-16.05.2025 in Ratingen (Düsseldorf)
Programm:

Grenzfälle im Metallbau, German Sternberger, ö.b.u.v. SV, Leimen
Leistungsstandfeststellung und Leistungsstandbewertung zur Konfliktlösung bei Vergütungsfragen, Christian Anders, SV i. A. ift-Rosenheim, Fritzlar
Schadensfälle im Treppen- und Geländerbau, Walter Heinrichs, ö.b.u.v. SV, Simmerath
Bewertung von Ausführungsmängeln, me. Frank Pfau, ö.b.u.v. SV, Schwalmstadt
Anbau- und Vorstellbalkone im Metallbauerhandwerk, B. Eng. Thomas Röper, Bundesverband Metall, Essen
Statiken im Metall- und Stahlbau – die täglichen Herausforderungen im Statikservice, Dipl.-Ing. Jeyagumaar Nisanthan, WBG mbH, Essen
Bauen im Bestand: Montage einer Stützkonstruktion für eine Fassadensicherung am Alten Wall am Rathaus in Hamburg, Dipl.-Ing. Boris Bitsch, Buthmann Ingenieur-Stahlbau AG, Glinde
Die EU-BauPVO:12-2024 – neue Beratungspflichten der ö.b.u.v. SV bei Reparatur und Wiederverwendung gebrauchter Stahlbauteile, Marc Blum, ZINKSTAHL gGmbH, Gelsenkirchen
Nutzung von KI in der Gutachtenerstellung, RAin Friederike Tanzeglock, Syndikusanwältin Bundesverband Metall, Essen

Fortbildungspunkte: Dieses Seminar ist für Sachverständige nach § 17 der Mustersachverständigenordnung (MSVO) auf Ihre Fortbildungsverpflichtung anrechenbar.
Preis: 638,00 € (zzgl. MwSt.) inkl. Tagungsunterlagen und Verpflegung
Anmeldeschluss: 01.05.2025
Anmeldung und ausführliches Programm:  Sachverständigentag des Metallhandwerks 2025

 
Der Beitrag Sachverständigentag des Metallhandwerks 2025: 15.05.-16.05.2025 erschien zuerst auf Metallhandwerk.

Klimatour bringt das Handwerk in die Franz-Dinnendahl-Realschule

Rund 140 Schüler der Franz-Dinnendahl-Realschule in Essen bekamen beim Tourstopp der Klimatour der Kreishandwerkerschaft Essen frische Einblicke in vier Ausbildungsberufe, die nicht nur systemrelevant, sondern zukunftsentscheidend sind: Anlagenmechaniker/-in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik;  Dachdecker/-in; Metallbauer/-in; Maler/-in und Lackierer/in.

In der Talkshow wurde schnell klar: Handwerk ist heute weit mehr als eine klassische Ausbildung – es geht um moderne und zukunftsweisende Technologien, Nachhaltigkeit und echte gesellschaftliche Verantwortung. Was alle Gewerke gemeinsam zeigten: Handwerk von heute ist digital, nachhaltig und gefragt wie nie. Die Schüler/-innen an der Franz-Dinnendahl-Realschule erfuhren, warum Dächer klüger geworden sind, Heizsysteme smarter und Metallberufe längst mit Maschinensteuerung und CAD-Programmen zu tun haben. Und dass Malerarbeiten weit über Farbeimer und Pinsel hinausgehen, wurde spätestens klar, als moderne Beschichtungstechniken zur Sprache kamen.

Im Anschluss an die Gesprächsrunde konnten die Schüler bei einer Mini-Berufebörse persönliche Fragen stellen und den Kontakt zu Azubis und Ausbildern suchen. Welche Einstiegsmöglichkeiten gibt es? Was macht die Ausbildung in diesen Berufen besonders? Und welche Perspektiven eröffnen sich für die Zeit nach dem Abschluss? Viele der anwesenden Schüler/-innen nutzten die Gelegenheit, um Klarheit zu gewinnen – oder ganz neue berufliche Ideen zu entwickeln.

Oliver Weller, Lehrer für Berufsorientierung, resümiert zum Tourstopp: „Klasse, dass es nach der Talkshow noch die Möglichkeit zu direkten Gesprächen mit den fast gleichaltrigen Azubis gibt. Unsere Schülerinnen und Schüler sind an den Ständen alle Fragen losgeworden und konnten erste Kontakte knüpfen!“

Wir nehmen Abschied von Karlheinz Efkemann

Mit großer Bestürzung und tiefer Trauer teilen wir mit, dass unser geschätzter Kollege, Freund und Weggefährte Karlheinz Efkemann, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit, nach kurzer, schwerer Krankheit verstorben ist.

Nachruf auf Karlheinz Efkemann
Am 6. April 2025 ist unser geschätzter Kollege, Freund und Weggefährte Karlheinz Efkemann nach kurzer, schwerer Krankheit im Kreise seiner Familie friedlich von uns gegangen.
Drei Jahrzehnte war Karlheinz eine feste Größe in der Öffentlichkeitsarbeit des Metallhandwerks – engagiert, leidenschaftlich und mit einem feinen Gespür für Menschen und Botschaften. Mit seiner zupackenden Art, seiner Begeisterungsfähigkeit und seinem kreativen Geist hat er unzählige Projekte und Kampagnen geprägt und uns inspiriert.
Besonders am Herzen lag ihm der ‚BOMT‘, der Bundesobermeistertag des Metallhandwerks, den er jedes Jahr mit Leidenschaft gestaltete. Darüber hinaus zeichnete ihn eine innere Haltung aus, die er oft in einem einfachen Satz auf den Punkt brachte: ‚Einfach mal machen‘! Für Karlheinz war dieser Spruch mehr als ein Motto – er war Antrieb, Haltung und Lebenseinstellung zugleich.
Sein plötzlicher Tod reißt eine Lücke – beruflich wie menschlich. Vieles, was er sich noch vorgenommen hatte, wird unvollendet bleiben. Doch das, was bleibt, ist groß: Die Erinnerung an einen Kollegen, der mit Leidenschaft und Herzblut für seine Überzeugungen einstand und an einen Menschen, der uns mit Humor, Wärme und Klarheit bereicherte.
In tiefer Trauer und mit aufrichtiger Dankbarkeit blicken wir auf die vielen gemeinsamen Jahre zurück. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie, der wir in dieser schweren Zeit Kraft und Zuversicht wünschen.
Wir werden Karlheinz Efkemann ein ehrendes Andenken bewahren – und ihn in unseren Herzen tragen.
Die Kolleginnen und Kollegen
sowie das Präsidium des Bundesverbandes Metall
Der Beitrag Wir nehmen Abschied von Karlheinz Efkemann erschien zuerst auf Metallhandwerk.

Diether Hils zum neuen Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Metall gewählt

Am 02.04.2025 wurde Diether Hils von der Mitgliederversammlung des Bundesverbands Metall (BVM) in Magdeburg zum neuen Hauptgeschäftsführer gewählt.  Er tritt die Nachfolge von Markus Jäger an, der den Verband nach sechs Jahren verlässt.
Diether Hils ist Diplom-Ingenieur und im Verbändewesen sehr gut vernetzt. Er ist seit 2009 als Bereichsleiter für die Berufliche Bildung im Metallhandwerk und als Geschäftsführer des Bildungswerks Metall für das Bundesfachzentrum Metall in Northeim sowie für das Zentrum für Aufzugstechnik in Roßwein verantwortlich – zwei bundesweit ausgerichteten Fachzentren für Aus- und Weiterbildung im Metallhandwerk.
„Wir freuen uns auf die künftige Zusammenarbeit mit Diether Hils, den wir seit Jahren kennen und schätzen. Mit seiner umfangreichen Erfahrung und seinem Verständnis für die Herausforderungen im Metallhandwerk wird er den Verband erfolgreich in die Zukunft führen“, erklärte BVM-Präsident Willi Seiger.

Das Präsidium des BVM mit neuem Hauptgeschäftsführer Diether Hils nach der Wahl
(von li. Nach re.: Bernd Loosen, Thoralf Volkens, Willi Seiger, Michael Winterhalter, Diether Hils, Christian Metges)
Pressekontakt:
Sabine Schönemann
E-Mail: Sabine.schoenemann@metalhandwerk.de
Tel.: 0201 – 896 1926
Der Beitrag Diether Hils zum neuen Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Metall gewählt erschien zuerst auf Metallhandwerk.

METALL – INNUNG ESSEN

Die Metall – Innung Essen ist die Interessensvertretung metallverarbeitener Handwerksbetriebe in Essen.

Wir bieten unseren Mitgliedern unterschiedliche Leistungen, von branchenspezifischen Informationen, über Dienst- und Serviceleistungspakete bis zur Unterstützung bei der Mitarbeiter- / Auszubildenen-Suche.

GESCHÄFTSSTELLE

Kreishandwerkerschaft Essen

Haus des Handwerks

Katzenbruchstr. 71

45141 Essen

0201 - 32008-0

0201 - 32008-19

info@metallhandwerk-essen.de

Metall - Innung Essen