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Abi-Meister/in: Qualifikation für die Unternehmensnachfolge

Interview mit der Unternehmerin Ingrid Seibert-Hess aus Lambrecht, die für Ihren Nachfolger den Weg über die Qualifizierung als Abi-Meister gewählt hat

Das Thema Unternehmensnachfolge stellt viele Betriebe im Metallhandwerk vor große Herausforderungen und sollte rechtzeitig angegangen werden. Im Interview berichtet Ingrid Seibert-Hess, Inhaberin der Hermann Seibert GmbH aus Lambrecht in Rheinland-Pfalz, von ihren Erfahrungen und welche Rolle die entsprechende Qualifizierung für eine Nachfolge im High-Tech Umfeld Ihres Feinwerkmechanik-Betriebes spielt.
Frau Seibert Hess, Ihr Unternehmen, die Hermann Seibert GmbH, hat als Familienunternehmen einen exzellenten Ruf im Maschinen- und Vorrichtungsbau, Sondermaschinen und Prototypen zählen zu Ihren Kernkompetenzen. Wie blicken Sie auf das Thema Unternehmensnachfolge?
Gerade weil wir ein sehr spezielles Leistungsspektrum und das dazugehörende Wissen in der Firma haben, ist das Thema Unternehmensnachfolge bei uns frühzeitig auf den Plan gekommen. Schließlich sind breites Fachwissen, unternehmerische Qualitäten und vor allem eine hohe Motivation zur Führung eines mittelständischen High-Tech Betriebes im Handwerk gefragt. Daher erfordert die Suche nach einem Nachfolger oder einer Nachfolgerin hohes Engagement.
Wie sind Sie die Unternehmensnachfolge bei sich angegangen?
Ich habe bereits vor 15 Jahren begonnen, mich aktiv damit zu befassen. Aus der Branche wusste ich, dass so ein Prozess langfristig geplant werden muss und durchaus 10 Jahre in Anspruch nehmen kann. Zunächst habe ich eine externe Beratung in Anspruch genommen, musste mich aber trotz langwieriger Verhandlungen und trotz mehrerer – teils kurioser – Anfragen und teils inakzeptabler Konditionen wieder davon trennen. Im nächsten Schritt habe ich dann versucht, Kandidaten aus der vorhandenen Belegschaft gezielt aufzubauen und mit eigenem finanziellem Engagement zu fördern. Leider erfolglos, ein Kandidat hat das Unternehmen verlassen, der andere seine Meisterprüfung im Feinwerkmechanikerhandwerk nicht beendet. Ich hatte mich danach schon fast darauf eingestellt, das Unternehmen schlussendlich mit Eintritt in den Ruhestand schließen zu müssen, da in der Familie auch keiner für die Nachfolge zur Verfügung stand. Allerdings, wie so oft im Leben, kam mir ein glücklicher Zufall entgegen.
Was bedeutet das konkret, wie ging es weiter?
Ich erfuhr von einem Kollegen aus der Innung, dass er in seinem industrienahen Metallbaubetrieb zwei engagierte und fachlich versierte Söhne als Kandidaten für eine Führungsposition in einem Metallbetrieb in den Startlöchern hatte. Der eine hatte sich bereits für den Metallbau entschieden, war quasi „gesetzt“ für seinen elterlichen Betrieb. Der andere Sohn, Sebastian, wollte nach dem Fachabitur in die Feinwerkmechanik. Mein Innungskollege suchte in dem Zusammenhang einen Betrieb in einer vergleichbaren Größenordnung und mit feinwerkmechanischer Ausrichtung, um beiden Söhnen eine Perspektive bieten zu können. Das kam mir selbstverständlich bei meinen Überlegungen zur Unternehmensnachfolge entgegen. Da mein Kollege und ich uns ohnehin gut verstanden und die gleiche Sprache sprachen, war der Weg zur konkreten Planung nicht weit und wir überlegten, wie wir das gemeinsam angehen könnten. Durch eine partnerschaftlich angelegte Firmenbeteiligung an meiner Firma machten wir im ersten Schritt Nägel mit Köpfen und schafften damit eine Perspektive für alle Beteiligten.
Was löste das bei dem jungen Mann aus?
Sebastian begann in meiner Firma seine Ausbildung und zeigte sich von Beginn an extrem motiviert und engagiert. Fachlich brachte er bereits einiges aus seinem elterlichen Betrieb mit. Er ist jetzt bereits in der Lage, selbständig Aufträge zu übernehmen und mit unseren verschiedenen Bearbeitungszentren und Drehmaschinen zu erledigen. Ich habe mich mit ihm deshalb dazu entschieden, dass eine Qualifizierung zum Abimeister für ihn genau die richtigen Voraussetzungen schafft, um mein Unternehmen in Zukunft weiterführen zu können. Deshalb habe ich ihn zum Abi-Meister-Lehrgang am Bundesfachzentrum in Northeim angemeldet.
Was beinhaltet die Qualifizierung zum Abimeister in Northeim?
Dieser Lehrgang ermöglicht Fachabiturienten und Abiturienten, nach 2 Jahren Ihre Gesellenprüfung und im 3. Jahr die Meisterprüfung im Metallhandwerk zu absolvieren. Diese Ausbildung ist daher besonders interessant für kleine und mittelständischen Unternehmen wie meines, welche junge, technisch orientierte Fach- und Führungskräfte für verantwortungsvolle Positionen im Unternehmen suchen. Mein Lehrling ist dabei bereits auf einem sehr guten Weg, hat die Zwischenprüfung mit 95% abgeschlossen und verabschiedete sich soeben für die dreimonatige Schulphase nach Northeim. In der Zeit muss ich im Betrieb zwar leider auf ihn verzichten, was mir bei der aktuellen Fachkräftesituation schwerfällt, die Perspektive dahinter rechtfertigt das aber allemal.
Wo wird in Ihrer Firma am praktischen Beispiel deutlich, dass die Qualifikationen Abi-Meister und Betriebswirt des Handwerks so wertvoll sind?
Wir sind Spezialisten in der Feinwerkmechanik. Nehmen Sie zum Beispiel den Bau von Prototypen, wo wir uns einen Namen gemacht haben. Viele Feinwerkmechaniker gehen da nicht ran, weil die Kalkulation mangels Erfahrung eine extreme Herausforderung ist. Bedenken Sie: Hier müssen Sie in der Lage sein, hochkomplexe Aufträge zu kalkulieren, die Sie noch nie gefertigt haben und dennoch einen Festpreis abzugeben. Um das zu bewältigen, kommen heute bereits Softwaretools mit Elementen der künstlichen Intelligenz zum Einsatz, und die muss man verstehen um damit arbeiten können. Damit beschäftigen wir uns gerade intensiv. Das erfordert neben dem kaufmännischen vor allem auch mathematisches Verständnis sowie IT- und Systemkenntnisse, zum Beispiel von modernen CAD/CAM-Systemen für die Zerspanung. Diese Inhalte werden im Abi-Meister Lehrgang am Bundesfachzentrum in Northeim vermittelt. Für meinen Betrieb sind diese Fähigkeiten unabdingbar und Basis für die Zukunftsfestigkeit.
Wie sehen die nächsten Schritte aus, für Sie und den künftigen Abi-Meister?
Wenn alles nach Plan läuft, wird Sebastian im kommenden Jahr mit dem Abi-Meister fertig sein. Zusätzlich möchte er in Northeim noch die Qualifizierung zum Betriebswirt des Handwerks machen. So gerüstet planen wir danach die Zusammenführung der beiden Firmen, die sich vom Portfolio und von der Kundenstruktur her sinnvoll ergänzen und weiterhin von qualifizierten Führungskräften gelenkt werden. Damit ist dann für mich die Zeit gekommen, aus meiner Firma auszuscheiden, in den verdienten Ruhestand zu gehen und allenfalls noch beratend im Einzelfall zur Seite zu stehen.
Infos zum Northeimer Modell „Abi-Meister“
Bundesfachzentrum Metall und Technik Northeim
Am Rhumekanal 18, 37154 Northeim
Telefon: +49 5551 914987-0
E-Mail: info@bfm-northeim.de

Infos:
 
 
 
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Präsidentenbrief zum Lieferkettengesetz

Liebe Kolleginnen,  liebe Kollegen,
eigentlich wollte ich einen sanfteren Einstand geben, aber in Zeiten politischer Kapriolen ist Wachsamkeit geboten. Denn wenn denen, die das Rad am Laufen halten, die Luft zum Atmen genommen wird, läuft nichts mehr. Wie unsinnig kommt denn da der jüngste Beschluss des EU-Parlaments daher, wonach indirekt auch Mittelständler verpflichtet werden, die Einhaltung der Menschenrechte bei ihren Lieferanten, deren Lieferanten und wiederum deren Lieferanten zu überwachen? Bei aller Liebe zur Ideologie und Solidarität: Die Verschärfung des ohnehin schon sehr zweifelhaften nationalen Lieferkettengesetzes, den die Grünen massiv begrüßen, geht mir – wie auch vielen anderen Wirtschaftsverbänden – zu weit. Damit wird für uns Betriebe ein nicht stemmbares Bürokratiemonster aufgezogen. Wir sollen mit großem Aufwand jede unserer Geschäftsbeziehungen hinsichtlich der Einhaltung von Menschenrechten dokumentieren. Das ist nicht nur ein abschreckendes Beispiel für europäische Politik, sondern schlichtweg nicht machbar. Noch dazu setzt uns die Entscheidung einem unkalkulierbaren Risiko aus, mögliche juristische Folgen sind nicht einschätzbar. Und das gilt nicht nur für das geplante EU-Lieferkettengesetz, sondern auch schon für das bestehende nationale Lieferkettengesetz.
Nach dem neuen EU-Lieferkettengesetz sollen Firmen mit mehr als 250 Mitarbeitern und mehr als 40 Millionen Euro Jahresumsatz entlang ihrer globalen Lieferketten für den Schutz von Menschenrechten und der Umwelt in die Pflicht genommen werden. Das aber beobachte ich anders. Vielmehr überhäufen die großen Betriebe ihre Lieferanten, darunter auch die kleinen Zulieferbetriebe aus dem Metallhandwerk, mit Fragebögen und Bestätigungsforderungen. Wie soll denn ein Maschinenbaubetrieb, der Kupferleitungen von Lieferanten einkauft, feststellen oder überprüfen, ob bei der Kupfergewinnung die Menschenrechte oder der Umweltschutz eingehalten wurden? Das ist absurd und bringt die ohnehin schon schlechte Stimmung bei unseren Betrieben im Metallhandwerk weiter auf den Tiefpunkt. Die Betriebe ersticken doch schon an Vorschriften und Dokumentationspflichten und immer neuen Regelwerken durch den Gesetzgeber. Hier wird einfach die Verantwortung an die kleinen Metallhandwerker durchgereicht. Einer der Hauptgründe, dass sich junge Menschen nicht mehr in die Selbstständigkeit trauen, sind nach einer zur IHM vorgestellten Befragung des ZDH die immer größer werdende Bürokratie und Vorschriften für unsere Unternehmer.
Die Einhaltung von Menschenrechten und die erfolgreiche Sozialpartnerschaft zwischen Arbeitgeberverbänden und Gewerkschaften ist für die Handwerksbetriebe genauso eine Selbstverständlichkeit wie gelebte Nachhaltigkeit im ökologischen und sozialen Sinn. Dass diese nun auf uns Unternehmer verlagert wird, ist eine für mich wieder einmal nicht durchdachte Forderung, die wir nicht erfüllen können. Und das hat nichts mit dem moral-ethischen Wunsch nach Gerechtigkeit, Frieden, Freiheit und Solidarität zu tun. Dass hier eine politische Agenda auf dem Rücken der Wirtschaft ausgetragen wird – das geht an der Realität und vor allem der Wirtschaftlichkeit vorbei. Damit ist für mich das Verhältnis von Politik und Wirtschaft ausgereizt. Im Metallverband wird darüber nachgedacht, gegen die aktuelle Politik zu demonstrieren. Zu Recht, denn ich frage mich, ob unsere Probleme tatsächlich ernst genommen werden. Dafür aber bin ich angetreten, als Präsident des Bundesverbandes Metall die Interessen von 478.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus 33.000 Betrieben mit 24.000 Auszubildenden in 325 Innungen mit 13 Landesverbänden zu vertreten. Lasst uns nicht vergessen: Mit einem Jahresumsatz von 65 Milliarden Euro kurbeln wir die deutsche und europäische Wirtschaft gehörig an.
Gerade wir als Metaller pflegen als Zeichen einer demokratischen, einander wertschätzenden Gesellschaft unsere Gewerketradition. Jetzt möchte man einmal mehr an unserem Ast sägen, uns Steine in den Weg legen. Ob Menschenrechtsorganisationen und EU-Politiker daran gedacht haben, dass sie mit dieser Positionierung vielleicht auch das Gegenteil von einer gerechteren und ökologischeren Weltwirtschaft provozieren. Ich wünsche mir echte Weitsicht.
Willi Seiger
Präsident des Bundesverbandes Metall
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Aufbau eines Sachverständigenwesens für den Hufbeschlag

Die Herauslösung des Fachbereiches Hufbeschlag aus dem Handwerk per Gesetzesänderung im April 2006 hatte zur Folge, dass der Beruf des Hufschmiedes nicht weiterentwickelt wurde. Neben fehlenden Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen wurden auch keine fachspezifischen Schulungen für Sachverständige mehr angeboten, so dass die Zahl an Sachverständigen in diesem speziellen Segment weiter gesunken ist und eine flächendeckende Vertretung vor Gericht somit nicht mehr gewährleistet werden kann.
Vor diesem Hintergrund hatte die Fachgruppe Hufbeschlag des Bundesverbandes Metall im Jahr 2022 beschlossen, einen Arbeitskreis für das Sachverständigenwesen im Hufbeschlag, angelehnt an das Sachverständigenwesen der Metallbauer/innen, aufzubauen. Den Auftakt für die Qualifizierung machte im Frühjahr 2022 Karsten Zimmer, Bereichsleiter Technik im Bundesverband Metall. Er schulte die Fachexpert/innen des Arbeitskreises über Grundlagen des Sachverständigenwesens im Metallhandwerk.
Besuch der Fachgruppe in der Pferdeklinik der Universität Gießen
 
Im November 2022 trafen sich die Teilnehmer/innen der Bundesfachgruppe Hufbeschlag dann in der renommierten Pferdeklinik der Universität Gießen zu einer Fachschulung. Prof. Dr. Röcken, Leiter der Pferdeklinik und selbst Sachverständiger, stellte fachspezifische Themen des Fachbereiches Hufbeschlag aus der Sicht eines Gutachters dar. Er erläuterte zunächst die Abgrenzung von Gutachten zu handwerklichen und tierärztlichen Fragestellungen. Prof. Röcken berichtete zudem von unterschiedlichen Praxisfällen und den Bewertungen vor Gericht. Als Beispiel diente ein Fall, in dem einem Hufschmied fehlerhaftes Anbinden und somit grobe Fahrlässigkeit vorgeworfen wurde, nachdem er einem Pferd ein verloren gegangenes Eisen direkt auf der Koppel aufnagelte und das Pferd sich beim Steigen eine Hufbeinfraktur zuzog. Die Fachgruppe profitierte von den Diskussionen und dem Fachwissen des Mediziners, der bei dem Termin von weiteren interessanten Gerichtsfällen berichtete.
Mit Melanie Striebinger  Leiterin der Lehrschmiede der Universität Gießen, konnte der neue Facharbeitskreis Hufbeschlag eine kompetente Unterstützerin gewinnen. Als Hufbeschlaglehrmeisterin und Metallbaumeisterin kann die Sachverständige (ö.b.u.v. SV für den Bereich Hufbeschlag) mit viel Sachkenntnis und Expertise beitragen. Sie wird den Arbeitskreis aktiv unterstützen, um Änderungen in der Aus- und Weiterbildung ihres Gewerkes zu fördern.
 
Ansprechpartner der Fachgruppe Hufbeschlag im Bundesverband Metall:

Christian Krause, Berufsbildungsreferent
Telefon: +49 (0) 201 / 89619 31
E-Mail: Christian.Krause@Metallhandwerk.de
 
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Partnernews: Feldmann GmbH mit GERMAN DESIGN AWARD 2023 ausgezeichnet

Das freitragende Glasvordachsystem eleganza canopy von Feldmann wurde mit dem German Design Award 2023 im Segment Excellent Product Design ausgezeichnet. Der Bundesverband Metall gratuliert seinem Kooperationspartner zu dieser herausragenden Leistung.
Das Feldmann Produkt überzeugte die Jury bei der diesjährigen Vergabe auf ganzer Linie. Der international renommierte Designpreis wird jährlich vom Rat für Formgebung verliehen und würdigt hervorragende Design- sowie Produktqualität. Für das Feldmann Vordachsystem war es bereits die 3. Designauszeichnung, so konnte eleganza canopy bereits den ICONIC AWARD 2021 und den iF Design Award 2022 gewinnen.
Freischwebende Optik und beste Funktionalität
Das rahmenlose Vordach, ohne Zugstangen, besticht durch seine Leichtigkeit, die ihm das unaufdringliche Material Glas in Kombination mit den dezenten und hochstabilen Aluminiumprofilen verleiht. Die freischwebende Optik macht das Vordach zu einem zeitlosen Designobjekt an der Fassade und verleiht jedem Eingangsbereich einen individuellen Charakter. Eleganza canopy gibt einen uneingeschränkten Blick nach oben frei, gleichzeitig vermeidet es durch Transparenz Schattenbildungen und sorgt für Sicherheit sowie lichtdurchflutete Eingangsbereiche.
Auf die perfekte Verarbeitung der Aluminiumprofile legt Feldmann besonders großen Wert, dies trägt wesentlich zum edlen Erscheinungsbild des gesamten Systems bei. So werden alle Sichtteile mit einem hochwertigen Schliffbild in Edelstahloptik (E4EV1) versehen. Alternativ kann das Profil in allen RAL-Farben, passend zur Fassade, gefertigt werden.
 Überzeugende Leistungsdaten
Ein Vordachprofil von Feldmann eleganza canopy ist besonders stabil. Es kann mit Verbundsicherheitsglas aus 2 x 8mm oder 2 x 10mm TVG (teilvorgespanntem Glas) und SentryGlas®-Zwischenlage (1,52mm) ausgestattet werden. So werden Glasausladungen von bis zu 1.300mm erreicht. Das Vordach nimmt dabei Lasten von bis zu 5,5 kN auf. Für ein Maximum an Sicherheit.
Das Feldmann Glasvordachsystem besitzt eine europäische Zulassung, das European Technical Assessment (ETA). Die erforderlichen statischen Nachweise für die Überkopfverglasung werden durch eine Typenstatik erbracht.
Perfekt abgestimmte Systemlösung
Feldmann denkt nicht in Einzelprodukten, sondern in Systemen. Auch bei dem eleganza canopy Vordach bietet Feldmann alle Komponenten perfekt aufeinander abgestimmt an. Dabei wird das Produkt durch ein umfangreiches Zubehörprogramm ergänzt. Es stehen dezente Regenrinnen, Verbindungsstifte und Dichtungsgummis für den Einsatz von mehreren Scheiben zur Verfügung. Wer das Vordach in der Dunkelheit illuminieren will, kann das optionale LED-Band (weiß oder RGB) in das Profil integrieren. Dazu wird dieses in den Montagegummi eingesetzt und so direkt optimal zur Scheibe ausgerichtet. Das LED-Band sorgt nicht nur für die Ausleuchtung des Eingangsbereichs, sondern hebt das freitragende Vordach auch noch effektvoll hervor.
Feldmann Pressemitteilung
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Sachverständigentag Metallbauerhandwerk 2023 – hochkarätig und informativ

Nach einem erfolgreichen Debut des Sachverständigentages für das Metallbauerhandwerk 2022 kamen in diesem Jahr erneut Sachverständige aus ganz Deutschland der Einladung des Bundesverbands Metall nach.
Der Expertenaustausch fand am 11. und 12. Mai erneut in den Räumlichkeiten des Landhotels Krummenweg in Ratingen (Düsseldorf) statt. Die Sachverständigen präsentierten aktuelle Fachthemen mit Beispiel-Fällen aus der Praxis her und richteten dabei immer wieder den Fokus auf den Bezug zwischen Norm und Anwendung. Darunter Wissenswertes für Sachverständige zum Thema Schutzmaßnahmen gegen Vogelanprall für Glasfassaden, Anforderungen an die Planung und Ausführung beim barrierefreien Bauen sowie der Umgang mit Asbest beim Bauen im Bestand. Interessante Schadensfälle, z.B. Schäden und Mängel an Konstruktionen im Bereich Fenster und Fassadenbau sowie Berichte zu realen Gutachten untermalten den Praxisbezug und boten die Grundlage für lebhafte Diskussionen, die auch in den Pausen noch vertieft wurden.
Im Abschlussvortrag überzeugte Rechtsanwältin Katharina Bleutge, der es gelang mit Charme und Witz die Rechte und Pflichten von Sachverständigen in das richtige Licht zu rücken. Dabei gab sie viele Praxistipps und Einblicke in aktuelle Entscheidungen zu Vergütung, Befangenheit, Haftung, Werbung und dem Verfahrensrecht. Der Abend des ersten Tages bot eine sehr gute Gelegenheit, die Themen im persönlichen Gespräch weiter zu vertiefen. Aus Sicht der Teilnehmenden war der Sachverständigentag erneut eine lohnende Veranstaltung, die zeigte, wie wichtig ein regelmäßiger Austausch unter den Sachverständigen ist.
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Letzte Chance: Sachverständigentag für das Metallbauerhandwerk am 11.-12.05.2023

Wir laden Sie zu einem spannenden Treffen ein, das von Sachverständigen für Sachverständige und weitere Interessierte durchgeführt wird.

Datum: 11.-12.05.2023
Ort: Landhotel Krummenweg Ratingen Düsseldorf
Preis: 598,00€ inkl. Tagungsunterlagen und Verpflegung,  zzgl. MwSt.
Anmeldelink: Sachverständigentag für das Metallbauerhandwerk 2023

Programmauszug

Panikschloss = Panikschloss!?
Pascal Tonneau, ö.b.u.v. Sachverständiger für das Metallbauerhandwerk, Fröndenberg
DIN EN ISO 1461:2009 vs. DIN EN ISO 1461:2022: relevante Änderungen
Volker Hastler, ZINQ Technologie GmbH, Gelsenkirchen
Schutzmaßnahmen gegen Vogelanprall für Glasfassaden 
Oliver Windeck,  ö.b.u.v. Sachverständiger für das Metallbauerhandwerk, Brandenburg
Barrierefreies Bauen – Anforderungen an die Planung und Ausführung
Christian Anders, Fritzlar
Schäden und Mängel an Konstruktionen im Bereich Fenster und Fassadenbau
Frank Pfau,  ö.b.u.v. Sachverständiger für das Metallbauerhandwerk, Schwalmstadt
Betriebliche Anforderungen im Umgang mit Asbest beim Bauen im Bestand
Dr. Reinhard Fandrich, BVM, Essen
In “Recht und Praxis” up to date – Aktuelles aus dem Sachverständigenwesen
RAin Katharina Bleutge, Institut für Sachverständigenwesen e.V., Köln

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Zusatztermin: ISO GPS – Online Workshop am 06.06.2023

ISO GPS – Wenn Theorie auf Praxis trifft. Das komplexe Normensystem beschäftigt Konstrukteure, Fertigungsspezialisten und Messtechniker gleichermaßen.
Erfahren Sie im Artikel von Thomas Röper, Technischer Berater im Bundesverband Metall, welche Themen auf dem ISO GPS News-Meeting 2022 von den Normungsexperten und Anwendern beleuchtet wurden und wie das Stimmungsbild zur Einführung von ISO GPS in der Industrie aussieht. Am 06.06.2023 wurde
aufgrund der hohen Anfrage ein Zusatztermin organisiert, hier bekommen Interessierte im Online-Workshop „ISO-GPS-System: Grundlagen der Geometrischen Produktspezifikation“ die Möglichkeit sich ein Basiswissen zum GPS-System anzueignen und gleichzeitig Ihre Unterstützungsbedarfe an den Bundesverband Metall heranzutragen.
Kostenfreier Online-Live-Workshop am 06.06.2023
„ISO-GPS-System: Grundlagen der Geometrischen Produktspezifikation“

Termin: 06.06.2023
kostenfrei
Online-Live-Workshop
Anmeldung über: www.metallportal.de/seminare-kongresse/iso-gps-06-06-23/

Artikel ISO GPS News-Meeting – Wenn Theorie auf Praxis trifft
Autor und Ansprechpartner im Bundesverband Metall:

Thomas Röper, B. Eng.

Technischer Berater in der gewerbespezifischen Informationstransferstelle beim Bundesverband Metall in Essen

Kontakt:
Telefon: +49 (0)201 / 89619-35
E-Mail: thomas.roeper@metallhandwerk.de

Foto: Röper

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Bundesfachgruppe Feinwerkmechanik zu Besuch bei Siegfried Hofmann GmbH

Die Frühjahrsagenda der Bundesfachgruppe Feinwerkmechanik deckte technische, wirtschaftliche und soziale Themenfelder ab.
Bundesfachgruppentagung in Bad Staffelstein
Für die Frühjahrstagung 2023 traf sich die Bundesfachgruppe Feinwerkmechanik am 16. und 17. März im oberfränkischen Kloster Banz in Bad Staffelstein. Neben den Berichten aus den Landesverbänden fanden technische Themen (ISO GPS) und wirtschaftspolitische Fragestellungen ihren Platz in der Tagesordnung. Zu letzteren zählte eine Diskussion zu den Herausforderungen im Energiemanagement, die durch Erfahrungswerte im Bereich Photovoltaik und die Abschätzung des Potentials von Steuerungsoptimierungen und Wärmepumpen bereichert wurde.
Im Fokus der Tagesordnung stand die Berufsbildung. Diether Hils, Bereichsleiter Berufsbildung im Bundesverband Metall, präsentierte die Kennzahlen des Ausbildungsmarktes und stand als Experte für diverse Fragen zur Verfügung. Die haupt- und ehrenamtlichen Teilnehmer diskutiertem unter anderem über die Überarbeitung der überbetrieblichen Ausbildung und die Konzentration der Berufsschulen sowie -klassen, die aus den sinkenden Auszubildendenzahlen resultieren. Mut machte Hils durch seine Vorstellung der Nachwuchs-Recruiting-Kampagne „Let’s Play Metal“ (www.lets-play-metal.de), der Berufsorientierungsbotschafter und deren Instrumente zur aktiven Gestaltung der Berufsorientierung. Ein weiteres Augenmerk lag bei der Tagung auf dem Feinwerkmechanik-Kongress 2023. Neben dem Aufruf zur Bewerbung des Feinwerkmechanikpreises (Bewerbungsfrist 31. Mai 2023) wurden potenzielle Themen und Referenten für den Kongress am 27. und 28. Oktober 2023 identifiziert.
Werksbesichtigung im Hause Hofmann in Lichtenfels
Firma Hofmann begrüßt die Bundesfachgruppe Feinwerkmechanik in Lichtenfels
Am zweiten Tag hießen der Geschäftsführer Stefan Hofmann und der ehemalige Bundesfachgruppenleiter Günter Hofmann die Bundesfachgruppe willkommen. Der Impulsgeber im Werkzeug- und Maschinenbau überzeugt mit Know-how in den Bereichen der additiven und subtraktiven Fertigung. Vor Ort angekommen wartete der Geschäftsführer mit einer Firmenpräsentation im Konferenzsaal auf, gefolgt von einer regen Diskussions- und Fragerunde. Im Anschluss führte der ehemalige BFGL Hofmann die Gruppe durch die eindrucksvollen Produktions- und Montagehallen. Der positive Gesamteindruck der intelligent geplanten Werkshallen wurde durch Highlights wie den Einsatz der Partikelschaumtechnologie und die Montage von 3D-Druck-Maschinen untermauert. Abgeschlossen wurde der Rundgang im modernen Bürokomplex, wo ein Mittagessen in der werkseigenen Kantine auf die Besichtigungsteilnehmer wartete.
 
 
 
Eine metallisch glänzende Zukunft
Die Frühjahrstagung der Bundesfachgruppe Feinwerkmechanik wurde von vielen Trendthemen bestimmt. Erneuerbare Energien, innovative Fertigungstechnologien, Digitalisierung, Nachwuchs-Recruiting – das Metallhandwerk bleibt nicht stehen, es schreitet mit gezielten Schritten voran. Auf dem Metallkongress am 27. und 28. Oktober 2023 in Würzburg ergibt sich eine weitere Gelegenheit, diese Zukunftsthemen zu erleben und zu diskutieren.
Autor und Ansprechpartner im Bundesverband Metall:

Thomas Röper, B. Eng.

Technischer Berater in der gewerbespezifischen Informationstransferstelle beim Bundesverband Metall in Essen

Kontakt:
Telefon: +49 (0)201 / 89619-35
E-Mail: thomas.roeper@metallhandwerk.de

Foto: Röper

 
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Teamerfolg konsequent steigern

In den immer größer werdenden Unternehmen des Metallhandwerks werden zunehmend mehr oder weniger autonom agierende Teams etabliert, die temporär oder auch auf Dauer unterschiedliche Aufgaben übernehmen. 

Da stehen feste Montageteams täglich vor neuen Herausforderungen auf der Baustelle.

In der Fertigung sollen sich die unterschiedlichen Abteilungen „Zerspanung“ und „Montage“ mit der „Schweißerei“ abstimmen, die Konstrukteure sollen untereinander sich so besprechen, dass die laufenden Aufträge optimal vorbereitet in die Fertigung gehen und auf der anderen Seite die technischen Grundlagen für die neuen Angebote geschaffen werden. 

Überall in den Betrieben organisieren sich Teams, deren Leistung sich stark auf den Unternehmenserfolg auswirken.

Mit unserem WhitePaper erhalten Sie erste Anregungen, welche Besonderheiten in Teams existieren und wo die Ansatzpunkte zur Optimierung der Teamarbeit und damit der Ergebnisse Ihrer betrieblichen Teams liegen.

Ergänzt wird dieses WhitePaper mit einer zugehöriger Exceldatei, die Ihnen insbesondere die Diagnose der aktuellen Situation in Ihren Teams erleichtert.

zum Angebot
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Ausbildungs- und Schülerfirmenbörse Köln

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.elementor-widget-text-editor.elementor-drop-cap-view-stacked .elementor-drop-cap{background-color:#818a91;color:#fff}.elementor-widget-text-editor.elementor-drop-cap-view-framed .elementor-drop-cap{color:#818a91;border:3px solid;background-color:transparent}.elementor-widget-text-editor:not(.elementor-drop-cap-view-default) .elementor-drop-cap{margin-top:8px}.elementor-widget-text-editor:not(.elementor-drop-cap-view-default) .elementor-drop-cap-letter{width:1em;height:1em}.elementor-widget-text-editor .elementor-drop-cap{float:left;text-align:center;line-height:1;font-size:50px}.elementor-widget-text-editor .elementor-drop-cap-letter{display:inline-block}An einer Vielzahl von Ständen konnten sich die in großer Anzahl erschienen Jugendlichen über unterschiedliche Gewerke informieren und oftmals auch Ihr handwerkliches Geschick unter Beweis stellen. Dank virtuellem Schweisstrainer und den neuen VR-Brillen hatte der Stand des Metallhandwerks eine außerordentlich hohe Besucherfrequenz. Anwesende Azubis aus lokalen Unternehmen standen den interessierten Schülern Rede und Antwort.Das Handwerk im Allgemeinen und das Metallhandwerk im Besonderen konnten auf der von der Kreishandwerkerschaft Köln sehr gut organisierten Ausbildungs- und Schülerfirmenbörse dank vieler guter Kontakte den jungen Besuchern die Vorteile einer handwerklichen Berufsausbildung näher bringen.

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METALL – INNUNG ESSEN

Die Metall – Innung Essen ist die Interessensvertretung metallverarbeitener Handwerksbetriebe in Essen.

Wir bieten unseren Mitgliedern unterschiedliche Leistungen, von branchenspezifischen Informationen, über Dienst- und Serviceleistungspakete bis zur Unterstützung bei der Mitarbeiter- / Auszubildenen-Suche.

GESCHÄFTSSTELLE

Kreishandwerkerschaft Essen

Haus des Handwerks

Katzenbruchstr. 71

45141 Essen

0201 - 32008-0

0201 - 32008-19

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Metall - Innung Essen