Meldungen

Keine Abgaben auf Überstunden – Kraft und Know-How im Betrieb lassen!

BVM Präsident Willi Seiger fordert, dass Beschäftigte über die 40-Stunden-Grenze hinaus bis zu 520 Euro mehr bei ihrem Hauptarbeitgeber verdienen können – frei von Steuer- und Sozialversicherungsabgaben.
Präsidentenbrief
Liebe Mitglieder, liebe Metallerinnen und Metaller,
mehr Geld für mehr Leistung. Für mich ist das selbstverständlich. Doch was ist mit den Überstunden? Die Krux mit ihnen ist, dass sie teuer sind und das Modell des „Abfeierns“ haut in der Regel nicht hin. Angesichts steigender Lebenshaltungskosten ist es da eine attraktive Möglichkeit für Arbeitnehmer, zusätzliches steuerfreies Geld aus einer geringfügigen Beschäftigung zu verdienen. Das ist außerhalb des Hauptarbeitsverhältnisses erlaubt. Wirklich gut finden wir diesen Trend nicht, denn wir geben nur ungern unsere gut ausgebildeten Fachkräfte her.
Wir als Bundesverband Metall fordern ein Modell, das Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern über die 40-Stunden-Grenze hinaus bis zu 520 Euro mehr bei ihrem Hauptarbeitgeber verdienen können – und dies frei von Steuer- und Sozialversicherungsabgaben. Warum ist es für Mitarbeiter zulässig, bei einem anderen Unternehmen dazu zu verdienen, bei seinem Hauptarbeitgeber aber nicht? Warum erst umständlich Werkstore wechseln und Zeit verlieren? Für mich ist das eine weitere bürokratische Hürde, die mit gesundem Menschenverstand nicht zu erklären ist.
Auch in Bezug auf den Fachkräftebedarf haben wir mit dem Modell des Hinzuverdienens im eigenen Hause eine Chance, fehlende Stunden abzumildern. So schaffen wir eine attraktive Möglichkeit für unsere Mitarbeitenden, die dann nicht abwandern in andere Betriebe, wo sie außerdem Kraft und Know-how lassen. Vom „Haus-Modell“ profitieren Arbeitnehmer, Betriebe und Kunden. Es hilft letztendlich der gesamten Wirtschaft und schafft Wohlstand für alle.
Unsere Kollegen aus Bayern, Hessen und Nordrhein-Westfalen hatten bereits im letzten Sommer einen Vorstoß gewagt und eine Forderung an das jeweilige Wirtschaftsministerium gestellt, die geringfügige Beschäftigung offiziell auch beim Hauptarbeitgeber zu ermöglichen. Das aber scheint wenig Aussicht auf Erfolg zu haben. Das Bayerische Wirtschaftsministerium begründet dies in seiner Antwort auf die Forderung der Kollegen vom Fachverband Bayern so, dass man zwar den Ansatz von der Sache her interessant fände, eine derartige Regelung aber einen „grundlegenden Bruch in der Rechtssystematik“ bedeute, der realistisch nicht umsetzbar erscheine. Konkret: Das bisher geltende Steuerrecht möchte uns, die mittelständischen Betriebe, als profitable Einnahmequelle für Steuer- und Sozialversicherungsabgeben nicht bevorteilen. Auch wenn man die Notwendigkeit zur Senkung der Steuer- und Abgabenlast begrüße, so würden – so im Wortlaut – „die für das Steuerrecht verantwortlichen Stellen einen derartigen Vorgang definitiv nicht umsetzen“. So what? Da wird ein sinnvoller Vorschlag einfach mal vom Tisch gefegt, weil er nicht in die bestehende Rechtsordnung passt? Wo bleibt denn da das Engagement der Entscheidungsträger? Doch das nur am Rande.
Das Bayerische Wirtschaftsministerium macht einen systemkonformen Vorschlag, den wir – vor dem Hintergrund, dass sich sonst gar nichts ändert – begrüßen. Es empfiehlt etwa die Nicht-Besteuerung von Überstunden oder eine adäquate Anhebung des Steuerfreibetrages mit derselben fiskalischen Wirkung, wie wir es uns wünschen. Vor dem Hintergrund scheint unsere Forderung, Überstunden frei von Steuer- und Sozialversicherungsabgaben in unseren Betrieben zu ermöglichen, noch eher eine politische Chance zu haben.
Das bayerische Wirtschaftsministerium setze sich im Schulterschluss mit den Wirtschaftsverbänden „mit Nachdruck“ für eine Absenkung der Steuer- und Abgabenlast der Unternehmen ein. Das sind Worte, die wir auf die Waagschale legen. Zumindest hat die Union in Bayern kürzlich eine Alternative für „steuer- und sozialabgabenfreie Überstunden“ als Sofortmaßnahme zur Entlastung von Bürgern und Unternehmen gefordert. Sie werben mit einem 5-Punkte-Plan zur Ankurbelung der Wirtschaft unter anderem durch Senkung von Energiekosten und mehr Respekt für Arbeit und Fleiß. Nun denn, auch das werden wir im Auge behalten. Ich will mich in Teilen den Worten von Hessens Ministerpräsident Boris Rhein anschließen, der sagt: Deutschland braucht eine Wachstumsagenda für Wirtschaft und Wohlstand. Weniger Bürokratie, weniger Belastung, mehr Anreize. Weniger Amtsstube, mehr Werkbank. Und: Wir müssen rasch handeln.
Ihr / Euer
Willi Seiger
Präsident des Bundesverbands Metall
Pressemitteilung – Präsidentenbrief
 

Metallhandwerk in Deutschland
Rund 33.000 kleine und mittlere Unternehmen, 22.000 Lehrlinge, 478.000 Mitarbeiter und rund 65 Milliarden € Umsatz. Nicht nur zahlenmäßig und als Arbeitgeber ist das Metallhandwerk unverzichtbar. Metallhandwerk steht für die ganze Vielfalt metallverarbeitender Unternehmen, die unser Industrieland braucht: Maschinenbau, Werkzeugbau, Metall- und Stahlkonstruktionen im Hoch- und Tiefbau, Klimaschutz und Mobilität, öffentliche Infrastruktur und modernes Wohnen.

Pressekontakt:
Karlheinz Efkemann
karlheinz.efkemann@metallhandwerk.de
+49 201/89619-14
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Highlights im September

Hochqualifizierte Fachdozenten haben unsere Seminare entwickelt, um praxisnahe Einblicke zu vermitteln, die direkt auf Ihre tägliche Arbeit anwendbar sind. Bleiben Sie stets auf dem neuesten Stand der Technik und erweitern Sie Ihr Fachwissen, um sich und Ihr Handwerk auf das nächste Level zu bringen.

Alle Seminare auf einen Blick sehen Sie in der Seminarübersicht…
zur SeminarübersichtDetaillierte Informationen und die Online-Anmeldung finden Sie auch unter dem jeweiligen Link:

Datum
Veranstaltung

05.09.2023 – 06.09.2023
Sachverständigenbewerber-Seminar

06.09.2023
Berichtsheft App Metall: Online-Schulung für Betriebe (kostenlos)

07.09.2023
 NEU  Die häufigsten Fehler im Angebotsprozess (kostenlos)

12.09.2023
 NEU  ISO-GPS-System: Grundlagen der Geometrischen Produktspezifikation

14.09.2023
 NEU  DIN EN ISO 1461:2009 vs. DIN EN ISO 1461:2022: relevante Änderungen (kostenlos)

19.09.2023 – 20.09.2023
 NEU  Statik für Metallbauer – Grundlagen und MetallStat (inkl. 3 neuen Berechnungsmodulen)

21.09.2023
Glas im Metallbauerhandwerk nach DIN 18008 und EC1

26.09.2023
 NEU  Richtiger Einsatz von Treppenstufen und Gitterrosten in Metallbaukonstruktionen

Sichern Sie sich jetzt Ihren Platz!
Ihr WBG-Team vom Bundesverband Metall
Sandra FriedrichSeminarorganisation,
Marketing & KommunikationDaily Views: 3Total Views: 711
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Neue Werbemittel für das Metallhandwerk – Aktionsabfrage bis 27.09.2023

Exklusiv für unsere Innungsmitglieder haben wir neue Werbemittel als Aktionssortiment in einer Abfrage zusammengestellt. Dazu gehören ausgewählte Artikel. Damit soll die Wiedererkennbarkeit und die Zugehörigkeit der Innungsbetriebe zu einer starken Verbandsgemeinschaft gestärkt werden. Die Werbemittel sind für eingeloggte Mitglieder erhältlich und werden bis 27.09.2023 zum Aktionspreis angeboten.

Sortimentserweiterung:
Für die einzelnen neuen Werbeartikel sind Preisstaffeln angegeben. Das bedeutet: Je mehr Mitglieder bestellen, desto günstiger wird der Preis. Es werden nur die Produkte bestellt, bei denen die Mindestauflage erreicht wird.
Außerdem bieten wir Ihnen einzelne Bestandsartikel (wie die Hissflaggen, das Betriebsschild und die Boulekugeln) zu Sonder-Aktionspreisen an.
Aktions-Zeitraum: bis 27.09.2023
Zur Abfrage
Wir freuen uns auf Ihre Bestellungen und über Ihr Feedback.  Für Rückfragen oder individuelle Anfragen melden Sie sich gerne bei
Sandra Friedrich
WBG Wirtschaftsberatungsgesellschaft des Metallgewerbes mbH
Altendorfer Str. 97-101
45143 Essen
Telefon: +49 (0)201 / 89619-23
Mail: friedrich.wbg@metallhandwerk.de
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Betriebsumfrage – Bitte teilnehmen!

21. bis 28. August 2023: Online-Betriebsumfrage im Handwerk. Jetzt teilnehmen!
Die wirtschaftlichen Herausforderungen für die Betriebe im Metallhandwerk bleiben weiterhin vielfältig. Hohe Energie- und Beschaffungskosten, Lieferengpässe, gedämpfte Baukonjunktur, die hohe Verbraucherpreisinflation sowie ein insgesamt stagnierendes gesamtwirtschaftliches Umfeld sind weiterhin maßgebliche Belastungsfaktoren. Um die betrieblichen Belastungen und Herausforderungen besser einschätzen und die Betroffenheit des Handwerks gegenüber Politik und Öffentlichkeit auf zahlreichen Ebenen zu verdeutlichen, führt der ZDH gemeinsam mit Handwerkskammern und Fachverbänden des Handwerks vom 21. bis 28. August 2023 eine Online-Betriebsumfrage durch. Aufgrund der anhaltend hohen Taktung der Gesetzgebungsverfahren und der notwendigen politischen Gespräche und Stellungnahmen soll damit nach der parlamentarischen Sommerpause ein aktuelles Meinungsbild unserer Betriebe vorliegen. Die Ergebnisse werden für das Metallhandwerk gesondert ausgewertet und fließen in unsere politische Arbeit ein. Bitte nehmen Sie sich einige Minuten Ihrer Zeit für die Umfrage: https://zdh-umfragen.de/herausforderungen/
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Ohne Hufschmied geht es nicht

Wie wichtig eine gute Kooperation zwischen Tierärzten und Hufschmieden ist, wird an dem folgenden Behandlungsbericht eines 12jährigen Wallachs mit schmerzhafter Lahmheit von Dr. med. vet. Susanne Pichon deutlich.

Zusammenfassung des Falles:
Ein 12-jähriger Hannoveranerwallach wurde mit einer Lahmheit an der linken Vordergliedmaße beim Tierarzt vorgestellt, nachdem eine rötlich-gelbe Flüssigkeit aus dem Hornspalt austrat. Diagnostiziert wurde ein blutender, durchdringender Hornspalt, der vermutlich durch einen fehlerhaften Hufbeschlag verursacht wurde. Der Wallach wurde 2 Wochen vorher mit einem Fesselträgereisen nach Denoix beschlagen, was dazu dienen sollte, die Zehe in weich-tiefen Böden vor dem Einsinken zu schützen und somit die Ausheilung eines Fesselträgerschadens zu unterstützen. Zuvor hatte sich an der äußeren Tracht ein durchdringender Hornspalt gebildet, der vom Hufbeschlagschmied im Zuge der Hufzubereitung fälschlicherweise durch Auffräsen mit dem Dremel und dem Hufmesser verbreitert worden war.
Bei der Untersuchung der linken Vordergliedmaße konnte eine geringgradige Pulsation der Mittelfußarterie und eine vermehrte Wärmebildung im Bereich der Krone und der Hornkapsel festgestellt werden. Das Pferd präsentierte sich in boden- und zehenenger Stellung (Abb. 1). Bei Betrachten des zu flachen Hufs mit untergeschobenen Trachten fiel eine sich vom eingerissenen Kronsaum (Abb. 2) bis zum Tragrand erstreckende Zusammenhangstrennung der Hornkapsel von etwa 1cm Breite auf, wobei der Blick auf die Lederhaut teilweise frei lag. Aus dem Spalt tropfte nach dem Vortraben ein blutig-seröses Wundsekret (Abb. 3). Der Druck und das Beklopfen mittels Hufuntersuchungszange führten zu einer Abwehrreaktion. Das Pferd war im Schritt nicht, im Trab deutlich stützbeinlahm und zeigte auf dem Innenbogen einen deutlichen Wendeschmerz.
Schnell wurde klar, dass hier eine gute Zusammenarbeit zwischen Tierarzt und Hufschmied gefragt war.
Diagnose und Therapie
Boden- und zehenenge Fehlstellung sowie durchdringender, blutender Hornspalt mit Verletzung des Kronsaums. Die initiale Therapie durch die Tierärztin bestand aus der Entfernung des zu kurzen und engen Eisens (Abb.2-4), der Reinigung der Sohlenpartie und dem Anbringen eines Angusshufverbandes. Außerdem erhielt das Pferd einen Entzündungshemmer und wurde in Boxen- bzw. Paddockruhe gestellt. Bei der Nachkontrolle war kein Sekret mehr abgängig (Abb. 5) und das Pferd ging nicht mehr lahm.
Weiterführende Therapiemaßnahmen durch den Hufbeschlagschmied
Dem hinzugezogenen Hufbeschlagschmied fiel bei Adspektion der Hornkapsel auf, dass die mediale Seitenwand des linken Vorderhufs ca. 1,8 cm höher war als die laterale. Er entfernte zunächst das lose Zerfallshorn im Strahl- und Eckstrebenbereich und kürzte die Zehe und Trachtenbereich unter Beachtung des Fesselstands vorsichtig ein. Auch der Tragrandbereich um den Hornspalt, der sauber ausgeschnitten und damit etwas verbreitert wurde, wurde durch das Anbringen einer großzügigen Schwebe, welche sich fast über den gesamten äußeren Tragrand erstreckte (Abb. 6), eingekürzt. Hiernach wurde ein bodenweit gerändertes Heart-Bar-Stahleisen mit Zehenaufzug und starker Zehenrichtung, verbreiterten und ausreichend langen Schenkeln, angepasst. Eine Ledersohle, die jedoch an der Stelle des Hornspalts entsprechend ausgespart wurde, deckte die Polsterung mit Equimix Pad Comfort®, Härtegrad A 20 ab. Unter Verwendung von sechs Hufnägeln (vier innen und zwei außen) wurde das neue Hufeisen aufgenagelt. Außerdem wurde ein Gleitschutz in Form von kleinen Widia-Stiften beidseits vor den Schenkelenden angebracht (Abb. 7–8).
Ausgang / Fazit:
Der Wallach erholte sich nach Anbringen des neuen Beschlags schnell, so dass der Entzündungshemmer bereits nach drei Tagen abgesetzt werden konnte und mit kleinen Spaziergängen auf weichem Hallenboden begonnen werden konnte. Die sich schon sehr schnell nach Anbringen des neuen Beschlags einstellende Lahmheitsfreiheit, die auch nach Absetzen des Schmerzmittels weiter anhielt, gibt der Wahl des Hufschmieds bezüglich der Art des orthopädischen Hufbeschlags vollumfänglich recht.
Hier zeigt sich, wie wertvoll die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit guter Kommunikation zwischen Tierärztin, Hufschmied und Besitzer letztlich ist. Darüber hinaus wird deutlich, wie unabdingbar eine gute und fundierte Aus- und Weiterbildung des alten Handwerkberufs ist – ohne das Fachwissen und Können des hinzugezogenen Hufbeschlagschmieds wäre wohl kaum eine so schnelle Genesung des Pferdes zu erreichen gewesen.
Falldiskussion (Epikrise)
Hornspalten treten stets in Längsrichtung von der Krone bis zum Tragrand auf. Sie können sich dabei über Teile oder den gesamten Hornwand erstrecken, sind entweder nur auf die oberflächlichen Bereiche des Horns beschränkt (Windrisse) oder reichen tiefer bis in die Röhrchenschicht. Sind alle Schichten betroffen, spricht man vom durchdringenden Hornspalt. Werden Lederhautblättchen gequetscht, kann es spontan wie auch im vorliegenden Fall zu Blutungen und evtl. starken Lahmheiten kommen. Man unterscheidet den Trachtenwandspalt (vorgestellter Patient) von Seitenwand- und Eckstrebenbrüchen.
Als Ursache werden Wunden an Krone oder Saumband bzw. eine übermäßige Belastung des Horns an den beschriebenen Stellen angesehen. Besonders spitzwinklige Hufe neigen aufgrund einer zu starken Belastung des Trachtenbereichs zur Ausbildung Trachtenwandspalten. Beim vorgestellten Wallach tat der fehlerhafte Hufbeschlag (Fesselträgereisen nach Denoix und hierdurch der entstandene Druckschmerz im Zehenbereich, Eisen zu eng und zu kurz) sein Übriges, um die Ausbildung des Spalts zu fördern, da starke Hebelkräfte ein Einreißen des Kronrands begünstigt hatten. Auch der Stellungsfehler des Pferdes übte Druck auf die laterale Seitenwand aus.
Nach der akut erforderlichen tiermedizinischen Behandlung mit Desinfektion der blutenden Lederhaut durch einen Angussverband, einer Linderung der Schmerzen und unterbinden der Huflederhautentzündung, kann auf längere Sicht gesehen dem Patienten nur eine adäquate Hufkorrektur und die Anbringung eines orthopädischen Beschlags Heilung verschaffen. Es muss hierbei kritisch in Erwägung gezogen werden, ob die Korrektur der Hufe bei einem Pferd mit diesem deutlichen Stellungsfehler überhaupt sinnvoll ist. Das Anbringen einer großzügigen Schwebe und eines Eisens, was das Abrollmoment verkürzt sowie die Unterstützung der Lastenverteilung auf den Strahlbereich und die Sohle mittels Polster, was die Hornwand vor einwirkenden Hebelkräften schützt, führen letztlich dazu, dass der Kronsaum abheilen kann. Bei der Polsterung ist zu bedenken, dass sie einerseits nicht zu hart ist, andererseits aber auch genug Tragfähigkeit gewährleistet, um bestmöglich zu unterstützen und somit die Stützphase des Pferdes zu verkürzen. Damit wächst gesundes Horn nach und der Spalt herunter. Auch kann der Gefahr der Entstehung von instabilem Narben- bzw. Ersatzgewebe und schließlich der Ausbildung eines Rezidivs so besser entgegengewirkt werden. Dies muss durch Einhalten kurzer Beschlagsintervalle jedoch regelmäßig kontrolliert werden, um ggf. kurzfristig nachzubessern.
Zwar muss der Therapie des blutenden Hornspalts therapeutisch zunächst der Vorrang eingeräumt werden, gleichwohl darf aber im weiteren Verlauf der Fesselträgerschaden nicht aus den Augen verloren werden. Hierbei ist jedoch auf das Anbringen eines korrekten, der Ausheilung des Hornspalts dienenden Hufbeschlags auch weiterhin zu achten. Deshalb empfiehlt sich auch künftig der interdisziplinäre Austausch zwischen Hufschmied und Tierarzt.
August 2023
Autorin:
Dr. med. vet. Susanne Pichon, Eibelstadt
info@tierarztpraxis-pichon.de
Ansprechpartner Fachgruppe Hufbeschlag:
Christian Krause
christian.krause@metallhandwerk.de
Tel. +49 201/89619-31
Abbildungen zum Fallbericht von Dr. med. vet. Susann Pichon, Fotos Tina Walter
Abdruck des Artikels und der Fotos nur mit Angabe der Autorin und Fotografin.

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Innungsversammlung am 02. August 2023

Zu einer besonderen Event-Innungsversammlung kamen Mitglieder der Metall-Innung Essen am Mittwoch, den 02. August 2023, in der Grillwerkstatt Ruhrgebiet zusammen.

Nach dem offiziellen Teil, auf dem u.a. die Genehmigung der Jahresrechnung 2023 und Beschlüsse zur zukünftigen Ausgestaltung der ÜBL-Kurse am Standort getroffen wurden, lud Obermeister Björn Bergmann die Anwesenden im Namen des Vorstandes zu einem Grillkurs ein. Grillmeister Stephan Zwikirsch zeigte den Teilnehmenden im „Weber classic“-Grillkurs leckere und nicht alltägliche Kreationen vom Kohle-, Gas- und Elektrogrill und verriet einige Tipps und Tricks für den Hausgebrauch.

Präsident Willi Seiger: Wir brauchen mehr pragmatische Lösungen

BVM-Präsident Willi Seiger spricht im Interview mit der Deutschen Handwerkszeitung über aktuelle Herausforderungen im Metallhandwerk.
Zum Interview
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Statik-Seminare für Metallbauer- wir kommen zu Ihnen!

Der Bundesverband Metall führt seine erfolgreichen Statik-Seminare auf Anfrage Ihres regionalen Landesverbandes auch gerne bei Ihnen vor Ort in der Innung durch.
Metallbauer aus Dresden und Magdeburg haben dieses Angebot bereits wahrgenommen und das zweitägige Seminar mit dem Statikexperten Dr. Ing-Uwe Roxlau sehr gut bewertet. Die Teilnehmer/innen erhielten einen umfassenden Einblick in die Grundlagen der Stahlbaubemessung einfacher Tragwerke sowie die notwendigen Lastermittlungen. Die praxisnahe Vermittlung erfolgte mithilfe des Online-Statik-Programms „MetallStat“, mit dem die Teilnehmer/innen aktiv an Berechnungen teilnahmen und die Anwendung des Programms lernten.
Seminarinhalte:

Grundlagen der Mechanik
Einwirkungen auf Tragwerke und Lastzusammenstellungen nach Eurocode 1
Einfache Statische Systeme, wie Zugstäbe, Druckstäbe, Biegeträger
Werkstoffkunde
Querschnittsgrößen
Bemessung und Konstruktion von Stahlbauten DIN EN 1993 (Eurocode 3)
Detailnachweise: Schweißnähte, Schraube
Statik-Berechnung mit dem Programm „MetallStat“

Teilnehmer-Feedback:
Besonders positiv wurde bewertet, dass eigene Erfahrungen eingebracht werden konnten und die Fragestellungen in der Gruppe diskutiert und abschließend vom Statikexperten Dr. Roxlau beantwortet wurden. Es blieb sogar noch etwas Zeit, um aktuelle Projekte einiger Kursteilnehmer mit Dr. Roxlau statisch beratend durchzusprechen. Eine weitere Gelegenheit zur Vertiefung der statischen Fachthemen bot sich den Teilnehmern am Abend des ersten Seminartages, an dem die erlernten Inhalte in gemütlicher Runde diskutiert wurden.
Unser Seminarangebot / Termine 2023:
Um Ihnen eine komfortable Lösung zu bieten, kann unser 2-tägiges Präsenzseminar auch direkt vor Ort bei den Landesverbänden des Metallhandwerks durchgeführt werden, so dass Zeit und Reisekosten eingespart werden.
Sprechen Sie bei Interesse gerne über Ihre Innung Ihren Landesverband an, damit wir gemeinsam die Organisation in die Wege leiten können. Wir freuen uns darauf, Sie in unseren Statik-Seminaren begrüßen zu dürfen!
Statikseminare: www.metallportal
MetallStat Kurzvorführungen: www.metallstat.de
Ihr Statik-Team
vom Bundesverband Metall
Ansprechpartnerin:
Sandra Friedrich
Seminarorganisation
friedrich.wbg@metallhandwerk.de
+49 201/89619-23
 
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EU-Bauprodukteverordnung: Stand des Überarbeitungsverfahrens

Ziel der neuen BauPVO ist zum einen die Bereinigung der Fehler der aktuellen BauPVO, zum anderen das Normungsverfahren und die Nachhaltigkeit von Bauprodukten zu verbessern. Sie möchten unsere Services nutzen? Bitte loggen Sie sich mit Ihren Zugangsdaten ein. Sie haben Ihre Login-Daten vergessen? Dann können Sie sich Ihr Passwort zusenden lassen:
Passwort vergessen . . .
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Der Metallverband unterstützt Sie bei der Azubi-Gewinnung

Jetzt Datenbank aktualisieren! Damit Ihr  Ausbildungsbetrieb auf der Kampagnen-Website www.lets-play-metal.de gefunden wird.
So einfach geht’s: Jeder Mitgliedsbetrieb ist bereits in der Fachbetriebsdatenbank bei Metall&mehr gelistet und hat seine persönliche Mitgliedsnummer und sein Passwort. Damit können Sie Ihr Profil als Ausbildungsbetrieb komfortabel aktualisieren.
Leitfaden Aktualisierung Datenbank Ausbildungsbetriebe 
Hinweis:
Sollten sie bereits als Ausbildungsbetrieb gelistet sein und derzeit keinen Ausbildungsplatz frei haben, denken Sie bitte daran, den Haken entsprechend herauszunehmen. Wir wollen den Datenbestand möglichst aktuell halten und keine enttäuschten Jugendlichen zurücklassen.
Kampagnenmaterial zum kostenfreien Download:
www.metallnachwuchs.de
Viel Erfolg bei der Nachwuchswerbung – Let’s Play Metal!
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METALL – INNUNG ESSEN

Die Metall – Innung Essen ist die Interessensvertretung metallverarbeitener Handwerksbetriebe in Essen.

Wir bieten unseren Mitgliedern unterschiedliche Leistungen, von branchenspezifischen Informationen, über Dienst- und Serviceleistungspakete bis zur Unterstützung bei der Mitarbeiter- / Auszubildenen-Suche.

GESCHÄFTSSTELLE

Kreishandwerkerschaft Essen

Haus des Handwerks

Katzenbruchstr. 71

45141 Essen

0201 - 32008-0

0201 - 32008-19

info@metallhandwerk-essen.de

Metall - Innung Essen