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Seminartipp für Dezember: SAP – Aufgaben einer Schweißaufsichtsperson

Sie möchten wissen, welche Anforderungen eine Schweißaufsichtsperson erfüllen muss? Dann ist unser Seminar “SAP – Aufgaben einer Schweißaufsichtspersonen” genau das Richtige für Sie!

Das Seminar richtet sich an Schweißaufsichtspersonen und Metallbaumeister/innen, die erforderliche Kenntnisse der Schweißtechnik erwerben möchten, um qualifiziert die Schweißaufsicht in einem metallverarbeitenden Betrieb ausüben zu können. Grundlegende Forderungen der EN 1090, EXC 2 werden dabei erfüllt. Sie können nach Abschluss des Seminars beurteilen, welche Anforderungen an Schweißaufsichtspersonen gestellt werden, um als Schweißaufsichtsperson zu fungieren. Sachverständige haben die Möglichkeit, ihre Kenntnisse in der Schweißtechnik aufzufrischen.
Zielgruppe

Sachverständige für das Metallhandwerk
angehende Schweißaufsichtspersonen
Schweißaufsichtspersonen
Schweißtechniker/innen
Metallbaumeister/innen

Inhalte

Aufgaben und Verantwortung
Neu: Änderungen und Besonderheiten der ISO 5817
Konstruktion und Gestaltung
Fertigung
Verfahren und Anwendungstechnik
Werkstoffkunde
Werkstoffprüfung
Schweißprozesse
Ausrüstung

Besonderheiten
Dieses Seminar ist für Sachverständige nach § 17 der Mustersachverständigenordnung (MSVO) auf Ihre Fortbildungsverpflichtung anrechenbar.
Referent
Dipl.-Ing., SFI Frank Kania ö.b.u.v. Sachverständiger für das Metallbauerhandwerk, technischer Berater BVM
Datum / Uhrzeit
12.12.2023/ von 09:00 bis 16:30Uhr
Preis
Reguläres Präsenz-Ticket: 448,- Euro zzgl. MwSt. (inkl. Catering)
Innungsmitglied Präsenz-Ticket: 348,- Euro zzgl. MwSt. (inkl. Catering)
Anmeldung
Sie können sich über folgenden Link bis zum 05.12.2023 anmelden.
Jetzt anmelden zum SAP-Seminar
Veranstaltungsort
Haus der Technik, Hollestraße 1, 45127 Essen
Hotelempfehlungen
Da eine Kooperationspartnerschaft mit dem Haus der Technik vorliegt, erhalten Sie Sonder-Konditionen und Vorteile bei unseren >>Partner-Hotels<<.
Veranstalter
Wirtschaftsberatungsgesellschaft des Metallgewerbes mbH
Kontakt Veranstalter
Frau Sandra Friedrich
Tel.: 0201 89619-23
friedrich.wbg@metallhandwerk.de
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Neue Geländer-Richtlinie 2023 veröffentlicht

Der Bundesverband Metall (BVM) hat seine Geländer-Richtlinie aus dem Jahr 2019 überarbeitet und neu aufgelegt. Neu sind u.a. die Kapitel Verankerung in Holz, Erläuterungen zu Balkonen mit Photovoltaikanlagen sowie eine praxisorientierte FAQ-Liste, die von einem Experten-Team zusammengestellt wurde.

Bundesverband Metall veröffentlicht neue Geländer-Richtlinie – Was ist neu?

Verankerung in Holz: immer mehr Metallbauer verankern Geländer auch in Holz, daher wurde dieser Verankerungsgrund bei den konstruktiven Anforderungen mit einem eigenen Kapitel aufgenommen. Seit Einführung der Eurocodes werden der Holzbau und die Anschlüsse in Holz in DIN EN 1995 geregelt. Die Änderungen werden in der Richtlinie beschrieben.
16 unterschiedliche Landesbauordnungen regeln in Deutschland die Herstellung von Geländern an Treppen und Balkonen. Diese Bauordnungen werden regelmäßig geändert und angepasst. In der Ge-länder-Richtlinie werden die aktuellen Angaben übersichtlich dargestellt.
Balkone mit Photovoltaikanlagen: im Zuge der Energiewende kann es erstrebenswert sein, Photovoltaik-anlagen als Geländerfüllungen oder sogar volleingespannte VSG-Elemente der Kategorie B nach DIN 18008-4 anzuordnen. Daher wurde im Kapitel Geländerfüllungen Erläuterungen beim Einsatz von Photovoltaikanlagen aufgenommen.
FAQs: ein Experten-Team aus Verband und Industrie hat in dieser Richtlinie aktuelle Fragen aufgenommen, die häufig gestellt werden.

Die neue Richtlinie, an der Metallbauer und die Hersteller von Werkstoffen und Bauteilen aus der Industrie gemeinsam intensiv gearbeitet haben, sorgt dafür, dass Metallbauer, Architekten und Planer mit einem Griff alle Informationen finden, die für die Planung und Ausführung relevant sind. Ganz gleich in welchem Bundesland gebaut wird. Für die Rechtssicherheit und als Planungshilfe erleichtert dieses Werk nicht nur die Arbeit, sondern ist auch eine gute Gesprächsgrundlage für alle am Bau Beteiligten, um zu attraktiven und vor allem gesetzeskonformen Lösungen zu kommen.
Mit der Veröffentlichung der neuen Richtlinie bietet der Bundesverband Metall auch Seminare zu diesem Thema an.
Online-Seminar
21.-22.02.24 von 13.00 -17.30 Uhr, Referent: Dipl.-Ing. Frank Kania
Seminartitel: „Geländer-Richtlinie: Fachgerechte Geländer Ausführungen nach DIN 18065 – aktualisiert 10/2023“
Zur Seminarbuchung
Bestellung Geländer-Richtlinie:
Geländer-Richtlinie 2023, „Geländer und Umwehrungen aus Metall“, 60 Seiten
Vorzugspreis für Innungsmitglieder: 89,- € zzgl. MwSt. inkl. digitalem Flipbook auf metallportal.de. (Nicht-Mitglieder: 109,-€ zzgl. MwSt.)
Bestellung: www.metallportal.de
Hinweis zur Bestellung: Eine Neuregistrierung für Innungsmitglieder ist nicht erforderlich. Die bekannten Zugangsdaten von metallundmehr.net oder metallhandwerk.de gelten ebenfalls auf metallportal.de. Einfach mit Mitgliedsnummer einloggen und von den Vorteilen als Innungsmitglied profitieren.
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Solarboom – Nicht ohne Metallbau

Der Solarboom verändert vor allem die Städte massiv, denn der Flächenbedarf ist groß. Dabei fallen die typischen neuen Photovoltaikanlagen mit Blick auf die Trägerkonstruktionen auch in die Zuständigkeiten des Metallbaus und sind damit ein Wachstumsfeld.
Nach dem Klimaschutzgesetz soll Deutschland bis zum Jahr 2045 klimaneutral werden, also fünf Jahre vor der europäischen Union und 15 Jahre vor China. Auf dem Weg zu diesem Ziel sollen bereits im Jahr 2030 die Treibhausgasemissionen in Deutschland im Vergleich zu 1990 um 65% unterschritten werden. Dies erfordert einem tiefgreifenden Umbau des Landes. In den kommenden sieben Jahren steht daher eine Verdreifachung der installierten Photovoltaik-Leistung an, bis 2045 soll eine Versiebenfachung erreicht werden. Ohne die Tragkonstruktionen aus dem Stahl- und Metallbau ist dies nicht erreichbar. 
Strombedarf steigt rasant
Im Auftrag des BDI hat Bosten Consulting (BCG) bereits im Jahr 2020 die Studie „Klimapfade 2.0“ vorgelegt. Verdeutlicht wird darin die Auswirkung der Klimawende auf die deutsche Infrastruktur. Im Hauptszenario erwartet BCG, dass bis zu vier Millionen Gebäude an eine grüne, strombasierte Fernwärmeversorgung angeschlossen werden. Verbaut werden demnach rund 15 Millionen Wärmepumpen. Der Verkehr auf der Straße und der Schiene würde elektrifiziert, sowohl durch Batterie- als auch durch Wasserstoff-Brennstoffzellen-basierte Antriebe. Fossile Energieträger für die energieintensiven Industrien Stahl, Chemie, Zement und Kalk würden schrittweise durch grünen Wasserstoff ersetzt. Im Ergebnis wird sich der Bedarf an elektrischer Energie in Deutschland bis zum Jahr 2045 im Vergleich zu heute verdoppeln.

Energieversorgung im Wandel
Während die letzten Kernkraftwerke bereits Ende April 2023 vom Netz gegangen sind, plant die Bundesregierung den Ausstieg aus der Kohleverstromung bis spätestens 2038, also innerhalb der nächsten 15 Jahre. Bis dahin soll die regenerative Stromerzeugung vor allem durch Windkraft und Photovoltaik kontinuierlich ausgebaut werden. Zudem muss weiter klimaneutraler Strom importiert werden. Die Verknappung der Gasbezüge in der Folge des russischen Lieferstopps im Jahr 2022 im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg unterstreicht die Dringlichkeit des Umbaus der Energieversorgung. Langfristig müssen die bestehenden Erdgaskraftwerke durch Wasserstoffkraftwerke ersetzt werden.
Solarboom
Um die Klimaziele zu erreichen, muss vor allem der Erzeugungsmix für elektrische Energie Schritt für Schritt angepasst werden. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz 2023 gibt bis 2030 ein Ausbauziel von 215 Gigawatt vor (Bezugsjahr 2022). Das ist eine Verdreifachung der installierten PV-Leistung innerhalb von 8 Jahren. Der Bundesverband Erneuerbare Energien BEE rechnet dafür mit einem Investitionsbedarf von rd. 120 Mrd. €. Bis zum Jahr 2045 wird sich die Stromerzeugung durch Photovoltaik nach der Prognose des Fraunhofer-Instituts ISE basierend auf Studien u.a. von Agora Energiewende, Prognos, BDI, DIW, Fraunhofer IEE und eigenen Berechnungen im Vergleich zu heute etwa versiebenfachen. Die Wachstumsdynamik ist bereits heute spürbar. Gegenwärtig wachsen beispielsweise die Umsätze im Elektrohandwerk in Bezug auf Photovoltaik-Installationen und Stromspeicher seit Herbst 2021 im Halbjahresrhythmus um 26 % bis 28 %. 
Solarzellen und Anwendungen
Zur Verfügung stehen Monokristalline-, Polykristalline- und Dünnschichtmodule. Zudem rücken sogenannte Glas-Glas-Module zunehmend in den Vordergrund. Die Eigenschaften, Kosten und Einsatzmöglichkeiten dieser Modultypen sind höchst verschieden. Dadurch entsteht ein Wachstumsfeld im Metallbau.
Monokristalline PV-Module.
Dabei handelt es sich um den heute am häufigsten verbreiteten Modultyp mit rd. 70 % Anteil an der weltweiten Silizium-Solarzellenproduktion. Die PV-Zellen werden dabei aus einkristallinen Siliziumwafern hergestellt und verfügen heute mit bis zu 23 % über die höchsten Wirkungsgrade. Der Flächenbedarf ist entsprechend niedriger als bei anderen Modultypen. Wegen der aufwendigeren Fertigung sind die Modulkosten mit 0,36 bis 0,53 €/Wp vergleichsweise hoch. Sie werden bevorzugt eingesetzt bei Gebäuden mit begrenzter nutzbarer Dachfläche.
Polykristalline PV-Module.
Mit Wirkungsgraden bis maximal 21% ist dieser Modultyp hinsichtlich der Energieeffizienz etwas weniger effektiv als das monokristalline Pendant. Polykristalline Module benötigen mehr Fläche im Vergleich zu monokristallinen. Allerdings sind polykristallene Module besser nutzbar bei diffuser Sonneneinstrahlung. Bei Preisen von 0,22 bis 0,41 €/Wp liegt der Vorteil deutlich auf der Kostenseite. Bevorzugt eingesetzt werden diese Module heute beispielwese im Fassaden- und Freilandbereich.

Solarcarport, Foto: Svoboda Metalltechnik GmbH
 

Fassadenintegration, Foto: SOLARTEC Photovoltaik
 

PV-Fassade, Foto: Volksbank Karlsruhe
 

Floating PV, Foto: BayWA

PV-Hallenbedachung. Foto: Metallbau Hoffmann

Agri-PV. Foto: Goldbeck Solar Farming,

 
Dünnschichtmodule.
Sie sind typischerweise dünner als ein Zentimeter und aufgrund ihres geringen Eigengewichts besonders geeignet für Flachdächer mit geringen Lastreserven. Gewöhnlich ist die Modulfläche etwas kleiner als bei Dickschichtmodulen. Hauptbestandteil sind meist Halbleiterschichten aus Cadmium-Tellurid (CdTe), Kupfer-Indium-Selen (CIS) oder Kupfer-Indium-Gallium-Selen (CIGS). Das Halbleitermaterial wird je nach Herstellungsprozess auf Glas oder auf Folie (flexibel) aufgedampft.
Dünnschicht-Solarzellen auf CIGS-Basis übertreffen alle anderen Dünnschicht-Technologien mit einem Modul-Wirkungsgrad von derzeit 18 %. Sie zeichnen sich aus durch ihr hervorragendes Schwachlichtverhalten (bei diffusem Licht oder flachem Sonnenstand). Ihr ästhetisches Erscheinungsbild macht sie vor allem im gestalterischen Bereich z.B. bei Fassaden interessant. Beim Einsatz auf flexiblen Substraten wie Aluminium- oder Edelstahlfolien, Titanfolie oder Polyimid können leichte CIGS-Module auch problemlos auf Dächern von Fahrzeugen (z.B. Elektroautos, Busse, Lastwagen, Schiffe oder Züge) angebracht werden.
Glas-Glas-Module.
Dieser Modultyp ist eine Sonderform kristalliner Module und gewinnt aufgrund seiner Langlebigkeit zunehmend an Bedeutung. Die Solarzellen sind zwischen zwei Glasscheiben angeordnet. Dadurch liegen die Zellen in einem neutralen Zug- und Druckbereich und werden bei Durchbiegung des Moduls (z.B. Schneelast) kaum belastet. Durch die Verglasungstechnik steigt die Lebenserwartung der Module. Ein deutscher Hersteller rechnet mit einer Nutzungsdauer seiner Module von mehr als 40 Jahren und gibt bereits 30 Jahre Produktgarantie.
Vor allem bei geringen Dachneigungen ist es im Hinblick auf höhere Schneelasten ratsam, auf Glas-Glas-Module zurückzugreifen. Diese Variante eignet sich auch bei bestimmten Umfeldbelastungen, da sie z.B. weniger empfindlich gegen das Eindringen von Wasserdampf oder Chemikalien ist. Sie werden auch als teiltransparente Module mit oder ohne Rahmen hergestellt, wobei das Sonnenlicht zwischen den Zellen durchscheint. Diese Module eignen sich daher besonders für die bauwerksintegrierte Photovoltaik und sorgen gleichzeitig für eine teilweise lichtdurchlässige Verschattung, z.B. für Terrassen, Balkone, Glas-Fassaden und Carports. 
Aufgaben für Stahl- und Metallbau
Der Solarboom verändert vor allem die Städte massiv, denn der Flächenbedarf ist groß. Die typischen neuen Photovoltaikanlagen fallen auch in die Zuständigkeiten des Metallbaus, denn sie werden installiert werden auf

Überdachungen (Wohngebäude, Hallen),
Fassaden,
Brüstungen,
Balkonen,
Zäunen und
Carports

Zudem können zunehmend geeignete Freilandflächen für die solare Stromerzeugung genutzt werden. So entstehen PV-Anlagen auf Brachflächen als Freiland-Photovoltaik sowie auf Wasserflächen und Seen als schwimmende PV-Anlagen (sog. Floating-PV). Vielversprechend ist auch der Einsatz sogenannter Agri-PV-Anlagen auf landwirtschaftlichen Nutzflächen.
Fazit
Ohne die Trägerkonstruktionen aus dem Stahl- und Metallbau sind die ehrgeizigen Entwicklungsziele zur Nutzung von Photovoltaik in den Städten und im Freiland nicht umsetzbar. Dabei trifft Design auf Funktion. Photovoltaikmodule können neben ihrer Funktion als Energieerzeuger auch bautechnische Aufgaben übernehmen. Sie können absturzsichernd bei Brüstungen eingesetzt werden und eignen sich als Wind- und Wetterschutz, zur direkten Überdachung oder auch als Verschattungselemente. Gerade für die Integration in Fassaden stehen neben der Stromerzeugung auch gestalterische Aufgaben im Vordergrund, bei denen der Preis vor dem Design in den Hintergrund treten kann. Zudem werden neue Anwendungen durch Fortschritte in der Forschung und Entwicklung erwartet. Die Solartechnik ist ein klares Wachstumsfeld für den Metallbau, in dem es die Anwendungs- und Gestaltungsmöglichkeiten der verschiedenen Modultypen kreativ zu nutzen gilt.
DOWNLOAD – Artikeldienst Technik Solarbooom – Nicht ohne Metallbau

Autor:

Dr.-Ing. Reinhard Fandrich
reinhard.fandrich@metallhandwerk.de
Telefon: +49 (0)201 / 89619-34
Dr.-Ing. Reinhard Fandrich ist technischer Berater in der gewerbespezifischen Informations­transferstelle beim Bundesverband Metall in Essen.

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Metall ist ein Wertstoff der Zukunft!

BVM-Präsident Willi Seiger macht deutlich: Metall ist der perfekte Werkstoff – mit einem enormen Potential in der Kreislaufwirtschaft. Mit ihm lassen sich Klimaziele erreichen.
Präsidentenbrief
Liebe Mitglieder, liebe Metallerinnen und Metaller,
so viel steht fest: Das Metallhandwerk ist unverzichtbar. Wir sind da, wo produziert, gebaut und gewohnt wird. Der Werkstoff Metall ist nicht nur notwendig, sondern auch ein außergewöhnlicher Wertstoff. Warum? Weil er vollständig wiederverwertbar ist. Metall ist nachhaltig. Und diesen Aspekt sollten wir in Zeiten, in denen Klimawandel und Nachhaltigkeit große Bedeutung annehmen, in der Öffentlichkeit viel stärker deutlich machen.
Sicher. Denkt der Laie an Metall, denkt er an etwas Unverwüstliches, an etwas, das nie kaputt geht. So soll es auch sein. Aber mit Metall haben wir innerhalb der Kreislaufwirtschaft eine absolute Nummer Eins am Start. Dabei geht es nicht um die biologische Abbaubarkeit, sondern um seine Recycel-Fähigkeit. Während Holz am Ende seiner Lebenszeit nur thermisch verwertbar ist und Beton vielfach als Füllmaterial endet, bleibt Metall im Kreislauf. Es hat von allen strukturellen Baustoffen das größte Potential in der Kreislaufwirtschaft. Da sind sich die Experten einig.
Metallschrott wird bereits heute nahezu vollständig recycelt. Er ist der perfekte Wertstoff, aus dem sich sogar Metalle mit neuen Eigenschaften produzieren lassen. Er kann ohne Qualitätsverlust beliebig oft im Kreislauf gehalten werden. Metall ist Kreislaufwirtschaft, mit ihm lässt sich an Klimazielen arbeiten.
Um genau das auch stärker nach außen zu vermitteln, hat der Bundesverband Metall Initiative ergriffen und plant derzeit eine breit angelegte Kommunikationsoffensive zum Werkstoff Metall. Damit wollen wir das Image unseres Werkstoffs positiv unterstreichen und uns als Branche, ja auch als nachhaltige Ausbilder und Arbeitgeber, in Politik und Öffentlichkeit stärker ins Bewusstsein bringen. Erste Gespräche mit Sponsoren aus Industrie und Verbänden haben gezeigt, dass wir damit richtig liegen.
Denkt daran: Unsere Metallbetriebe sind essenzieller Teil der wirtschaftlichen Transformation. Das Thema Kreislaufwirtschaft wird uns ganz konkret betreffen und intensiv beschäftigen. Der Zentralverband des deutschen Handwerks nennt in seinem Positionspapier die fünf wichtigsten Herausforderungen der Handwerksbetriebe im weltweiten Transformationsprozess, zu dem neben der Digitalisierung und dem Umbau der Energieversorgung die Umsetzung von Klimaschutz und Nachhaltigkeit innerhalb der „Circular Economy“, der ressourcenschonenden Kreislaufwirtschaft, gehört. Das bedeutet für unsere Betriebe eine Umstellung der Produktionsprozesse sowie langfristig wirkende, leider auch kostenintensive Investitionen. Aus Europa kommen mit dem Green Deal eindeutige Signale und Vorgaben. Bei der Förderung des Klimaschutzes wird Nachhaltigkeit in der Unternehmensführung künftig auch ein Kriterium bei der Kreditvergabe sein. Wir sind also mehrfach gefordert, uns rechtzeitig damit zu beschäftigen.
Erste Aufgabe des Verbandes ist es, unsere Metallbetriebe bei der Umsetzung der Vorgaben aus dem Green Deal zu unterstützen und in der Normung intensiv zu begleiten, Fördermöglichkeiten zu prüfen und zu vermitteln sowie beratend zur Seite zu stehen. Das Thema steht bei uns ganz oben auf der Agenda.
Ich möchte euch in erster Linie motivieren, denn wir haben alles, was wir brauchen, um diese Herausforderungen zu meistern. Von der Fassadenbegrünung in Innenstädten bis zur energieoptimierten Gebäudehülle, von Komponenten und Konstruktionen für Windkraftanlagen bis zur Photovoltaik: Wir sollten uns bewusst machen, dass unser Metallhandwerk und unser Wertstoff Metall verdammt noch mal wichtig sind für den Klimaschutz und eine nachhaltige Zukunft. Also lasst uns zeigen, was Metall kann. Tragt das nach außen, macht Werbung für eine tolle Branche mit einem großartigen Wertstoff. Metall hat kein Nachhaltigkeits-, sondern ein Imageproblem. Bei allen Diskussionen um eine grüne Wirtschaftspolitik, die zum verantwortlichen Umgang mit Ressourcen mahnt: Wir sind dabei, denn unser Werkstoff Metall ist ein Wertstoff der Zukunft. Was das angeht, ist es an der Zeit, das Image unserer Branche aufzupolieren.
Willi Seiger
Präsident des Bundesverbands Metall
Pressemitteilung – Metall ist ein Wertstoff der Zukunft – Präsidentenbrief
Foto: Jens Nieth

Metallhandwerk in Deutschland
Rund 33.000 kleine und mittlere Unternehmen, 22.000 Lehrlinge, 478.000 Mitarbeiter und rund 65 Milliarden € Umsatz. Nicht nur zahlenmäßig und als Arbeitgeber ist das Metallhandwerk unverzichtbar. Metallhandwerk steht für die ganze Vielfalt metallverarbeitender Unternehmen, die unser Industrieland braucht: Maschinenbau, Werkzeugbau, Metall- und Stahlkonstruktionen im Hoch- und Tiefbau, Klimaschutz und Mobilität, öffentliche Infrastruktur und modernes Wohnen.

Pressekontakt:
Karlheinz Efkemann
karlheinz.efkemann@metallhandwerk.de
+49 201/89619-14
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Berufsorientierung an der Gustav-Heinemann-Gesamtschule in Essen

Auch an der Gustav-Heinemann-Gesamtschule machte die Sekundarstufen-I-Tour der Ausbildungsoffensive Halt. Hier sprachen die Auszubildenden von Hochtief, der Nagel-Group, der Pflegeschule des Universitätsklinikums Essen und der Metall-Innung Essen auf Augenhöhe mit den SchülerInnen über ihre Erfahrungen und gaben Tipps zum Bewerbungsverfahren. Auch diese Runde hinterließ bei den Jugendlichen dank der authentischen und ungeschönten Darstellung des Arbeitslebens einen bleibenden Eindruck.

Martin Lambach, Lehrer und Koordinator der Klassen 9 und 10, war begeistert: „Unsere SchülerInnen waren von der Direktheit und Offenheit der Azubis sehr angetan. Solch tiefgehende Einblicke in das Berufsleben sind selten und sehr wertvoll für die Berufsorientierung der Jugendlichen. Dass wir mit einem Doppeltermin gleich mehreren Stufen diese hervorragende Möglichkeit bieten konnten, ist umso schöner.“

Erfolgreicher Auftritt am Hugo-Kükelhaus-Berufskolleg in Essen

Metall-Innung Essen präsentiert Ausbildungsberufe im Metallhandwerk

Ein würdiger Auftritt: Mit donnerndem Applaus und jeder Menge Informationen endete unsere Sek-I-Talkshow am Hugo-Kükelhaus-Berufskolleg in Essen. Die gut 200 teilnehmenden SchülerInnen waren von den lebhaften Erzählungen der Azubis sichtlich beeindruckt.

Die VertreterInnen von Hochtief, der Metall-Innung Essen, der Nagel-Group sowie der Schule für Pflegeberufe am Universitätsklinikum Essen lieferten im lockeren Talk mit Moderatorin Zoi Tasovali (Radio Essen) packende Einblicke in ihren Arbeitsalltag. Sie sprachen offen und direkt über ihre Berufe – immer auf einer Wellenlänge mit den SchülerInnen.

Fragen wie: Wie sieht ein Bewerbungsgespräch bei Hochtief aus? Was erwarten die Betriebe der Metall-Innung in einer Bewerbung? Welchen Schulabschluss wünscht die Nagel-Group? oder Was sind die Kernelemente einer Ausbildung am Uniklinikum? wurden von den jungen Profis wie gewohnt ehrlich und authentisch beantwortet.

Die SchülerInnen waren dankbar für die Tipps zur Berufsorientierung und stellten bei der anschließenden Mini-Börse zahlreiche Fragen. Lehrerin Sandra Meine ist von unserem Talkshow-Format auf Augenhöhe überzeugt: „Die Ausbildungsoffensive war zum ersten Mal an unserer Schule und wir sind wirklich begeistert. Dieses Konzept hat unseren SchülerInnen einen tollen Einblick ins Berufsleben gegeben.“

Bundesverband Metall macht Druck beim Spitzengespräch in Berlin

Beim heutigen Spitzengespräch des ZDH mit Vertretern von Ampelkoalition und Opposition verschafft sich BVM-Präsident Willi Seiger Gehör für das Metallhandwerk.Seiger adressierte seine Forderungen an prominenter Stelle. Im Fokus: Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz, Energie, überbordende Bürokratie und Sozialabgabenlast, Abgabenfreiheit auf Überstunden. Seine Forderungen zum Bürokratieabbau lösten unvermittelt hitzige Debatten mit den Podiumsteilnehmern aus. Die Forderung des Metallhandwerks, Überstunden frei von Abgaben zu gestalten, wurde von Dr. Carsten Linnemann aufgriffen, die CDU will hierzu einen offiziellen Vorschlag in die politische Diskussion einbringen.

Auf dem Podium v.l.n.r Emily Büning (Bündnis90/Grüne), Kevin Kühnert (SPD), Moderatorin, Jörg Dittrich (ZDH-Präsident), Dr. Carsten Linnemann (CDU), Bijan Djir-Sarai (FDP) in der Diskussion mit BVM-Präsident Willi Seiger.
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„Kleine Hände, große Zukunft“: Kita-Wettbewerb des Handwerks bringt Kinder und Handwerksbetriebe zusammen!

Unter dem Motto „Kleine Hände, große Zukunft“ werden Kita-Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren und ihre Erzieherinnen und Erzieher dazu eingeladen, Handwerksbetriebe vor Ort kennenzulernen.
Gemeinsam mit „echten“ Handwerkerinnen und Handwerkern sollen sie ihr Geschick erproben. Handwerksbetriebe in ganz Deutschland haben die Gelegenheit, die Jüngsten für ihren Handwerksberuf zu begeistern.

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Zertifizierte Sachkunde & Zertifikatsauffrischung für die Prüfung und Wartung von Feuer- und Rauchschutzabschlüssen

Prüfpflicht besteht auch für Feuerschutzabschlüsse ohne Feststellanlagen. Brandschutztüren und -tore müssen regelmäßig wiederkehrend durch zertifizierte sachkundige Personen geprüft werden, um im Brandfall den bestmöglichen Schutz zu garantieren. Dieses herstellerübergreifende, an der täglichen Praxis der Monteure orientierte Seminar vermittelt fundierte Fachkenntnisse für die Wartung und regelmäßige Prüfung von Feuerschutz-, Rauchschutztüren und -tore. Der Referent gibt einen neutralen Überblick über das Angebot an Feuerschutzabschlüssen, um so die notwendige Sicherheit zur Erfüllung der verantwortungsvollen Aufgabe als Person mit zertifizierter Sachkunde zu erreichen. Dieses Seminar qualifiziert nicht zur Erstabnahme. Die Erstabnahme darf nur durch Fachkräfte der Herstellerfirma oder von ihr autorisierten Fachkräften durchgeführt werden.
Anmeldung und Information
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Metall&mehr – CLUB MAGAZIN GOES DIGITAL

Auch der Umwelt zuliebe! Das CLUBmagazin wechselt zu einer interaktiven, umwelt- und benutzerfreundlichen Online-Version.
Damit genießen Sie „Metall & mehr“ flexibel auf PC, Laptop, Tablet oder Smartphone. Durch die Umstellung des CLUBmagazins auf eine digitale Ausgabe werden große Mengen an wertvollen Ressourcen gespart und die Umwelt geschont. Das ist nicht nur zeitgemäß, sondern auch dringend notwendig. Die digitale Version des CLUBmagazins hat neben praktiziertem Umweltschutz weitere Vorteile: es ist interaktiver, moderner und multimedialer. Klicken Sie am besten sofort rein: https://magazin.metallundmehr.net
Metall & mehr GmbH
Raboisen 16
20095 Hamburg
Tel       040 / 31 99 16 14 – 0
Fax      040 / 31 99 16 14 – 9
E-Mail  club@metallundmehr.net
www.metallundmehr.net
 
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METALL – INNUNG ESSEN

Die Metall – Innung Essen ist die Interessensvertretung metallverarbeitener Handwerksbetriebe in Essen.

Wir bieten unseren Mitgliedern unterschiedliche Leistungen, von branchenspezifischen Informationen, über Dienst- und Serviceleistungspakete bis zur Unterstützung bei der Mitarbeiter- / Auszubildenen-Suche.

GESCHÄFTSSTELLE

Kreishandwerkerschaft Essen

Haus des Handwerks

Katzenbruchstr. 71

45141 Essen

0201 - 32008-0

0201 - 32008-19

info@metallhandwerk-essen.de

Metall - Innung Essen