Meldungen

Fachregelwerk Metallbauerhandwerk-Konstruktionstechnik – Inhalte und Bezug

Das Fachregelwerk Metallbauerhandwerk-Konstruktionstechnik ist ein dreimediales Werk.
Abonnenten haben damit Zugriff sowohl auf eine Papierversion (Loseblattsammlung in vier Ordnern) als auch auf DVD und Online-Version. Auch eine rein digitale Version kann bezogen werden. Sonderkonditionen für Innungsmitglieder.
Inhalte – Grundlagen und Metallbauarbeiten
Das Fachregelwerk ist ein umfassendes Unterstützungs- und Nachschlagewerk für Metallbauer, das sich in zwei Teile gliedert: Grundlagen und Metallbauarbeiten. In den Grundlagen werden Themen wie Bauaufsichtliche Grundlagen, Statik und Konstruktion, Bauphysik, Werkstoffe, Korrosionsschutz, Befestigungstechnik usw. behandelt. In den Metallbauarbeiten geht es um Produkte: Fenster, Türen, Fassaden, Feuer- und Rauchschutzabschlüsse, Überdachungen, Toren, Treppen und Geländer, usw. Es liefert einschlägiges Expertenwissen zu den allgemein anerkannten Regeln der Technik im Metallbauerhandwerk und ist damit Grundlage für eine profunde Beratung von Planern und Auftraggebern. Es soll schadenfreies Bauen ermöglichen und dient damit gleichzeitig auch der Fehlervermeidung.
Weitere Inhalte sind Arbeitshilfen wie Checklisten, Formulare und Vordrucke, Verfahrensanweisungen und ein Muster-Handbuch zu DIN EN 1090. Bestandteil des Werkes sind zudem über 300 Gesetze, Verordnungen, Richtlinien und Merkblätter sowie zusätzliche Software.
Die elektronischen Versionen ermöglichen Vorteile durch die Volltextrecherche. Die Suchergebnisse können nach Relevanz oder Kapitelnummerierung sortiert werden und bringen damit große Anwenderfreundlichkeit und Zeitersparnis.

Halbjährliche Aktualisierungen
Das Fachregelwerk Metallbauerhandwerk-Konstruktionstechnik wird alle sechs Monate aktualisiert. Das bedeutet, dass je nach Erfordernis Kapitel aktualisiert, um neue Inhalte ergänzt oder aber vollständig überarbeitet werden.
Mit der Aktualisierung im September 2024 wurde beispielsweise ein vollständig überarbeitetes Kapitel zu den Rauch- und Wärmeabzugsanlagen zur Verfügung gestellt. Mit der kommenden Aktualisierung im März 2025 wird es ein vollständig überarbeitetes Kapitel zum Thema Photovoltaik geben.
Normenpaket
Zusätzlich zu den Fachregelwerkinhalten erhalten die Abonnenten Zugriff auf ein Normenpaket mit derzeit 111 DIN-, DIN EN- und DIN EN ISO-Normen. Bei diesen Normen handelt es sich um die wesentlichen im Metallbauerhandwerk relevanten Normen wie DIN 18008, DIN 18065, DIN 18202, ATVen wie DIN 18335, DIN 18360 usw., DIN EN 1090 (alle Teile), DIN EN ISO 1461, DIN EN ISO 12944, dazu Abdichtungsnormen, Bemessungsnormen, Werkstoffnormen, europäisch harmonisierte Produktnormen und Normen aus der Schweißtechnik.
Bezug – Sonderkonditionen für Innungsmitglieder
Die aktuellen Preise:

Vollversion € 555, Vorzugspreis für Innungsmitglieder: € 370
Digitalversion € 495, Vorzugspreis für Innungsmitglieder: € 335
Zudem gibt es Sonderkonditionen für Meisterschüler (https://www.mt-metallhandwerk.de/fachregeln/bestellen-metallbaupraxis-d).

Weitere Informationen

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Autor und Ansprechpartner

Dipl.-Ing. Karsten Zimmer
Bereichsleiter Technik
Fachberatungs- und Informationsstelle
Kontakt
T: 0201/89619-15
karsten.zimmer@metallhandwerk.de

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Neues Förderangebot für Gründungen und Nachfolgen

Seit dem 1. November 2024 neues Förderangebot für die Finanzierung von Unternehmensgründungen und Nachfolgen.
In einer neuartigen Kooperation führen die KfW, die Deutschen Bürgschaftsbanken, das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und das Bundesministerium der Finanzen den ERP-Förderkredit Gründung und Nachfolge ein. Das neue Förderangebot erleichtert den Zugang zu Finanzierungsmitteln und bietet maximale Sicherheit für die beteiligten Hausbanken, die durch eine 100-prozentige Garantie der jeweiligen Bürgschaftsbank vollständig vom Kreditausfallrisiko entlastet werden.
Die KfW refinanziert die Hausbanken. Dafür stellt sie die Darlehensbeträge zu verbilligten Zinssätzen aus Mitteln des Sondervermögens des European Recovery Program (ERP) zur Verfügung. Die Hausbanken müssen folglich keine eigenen Refinanzierungsquellen nutzen. Mit dem ERP-Förderkredit Gründung und Nachfolge werden Investitionen, Unternehmensübernahmen und Betriebsmittelfinanzierungen gefördert. Finanziert werden bis zu 35 % eines Vorhabens mit einer maximalen Kreditsumme von 500.000 Euro. Es müssen keine Sicherheiten gestellt werden. Darüber hinaus ist eine Kombination mit anderen Förderprogrammen sowie Absicherungsinstrumenten der Bürgschaftsbanken möglich. Für die Förderung stehen zwei Laufzeitvarianten zur Verfügung. Die Beantragung des ERP-Förderkredits erfolgt über die Hausbank, die über die zentrale Homepage (kapital.ermoeglicher.de) den Antrag auf Garantieübernahme bei der zuständigen Bürgschaftsbank stellt. Nach Übernahme der Garantie beantragt die Hausbank den Refinanzierungskredit bei der KfW, die den Antrag vollautomatisiert prüft und zusagt.
Weitere Informationen und die Antragstellung finden Sie unter kfw.de/077 oder kapital.ermoeglicher.de.

Umsetzungshilfe der Offensive Mittelstand: Unternehmensübergaben erfolgreich gestalten
Die neue Umsetzungshilfe „Unternehmensnachfolge“ der Offensive Mittelstand gibt Unternehmen Anregungen dazu, wie eine Übergabe vorbereitet werden kann. Die Umsetzungshilfen der OM sind ähnlich wie die OM-Checks aufgebaut und bieten praxisorientierte Hilfestellungen und Anregungen in spezifischen Themen. Zum Thema Unternehmensnachfolge werden etwa Impulse für eine frühzeitige und ganzheitliche Be-schäftigung mit der Thematik gegeben, um eine gelungene Übergabe unter Erhaltung der Handlungs- und Zukunftsfähigkeit des Unternehmens zu gewährleisten. Weitere Informationen und die Umsetzungshilfe zum Download finden Sie hier.
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Black Week: 30% auf alle Produkte bei MetallPortal.de

Vom 26.11. – 05.12.2024 heißt es im MetallPortal.de 30% auf Alles!* Die nächsten 10 Tage können Sie hier richtig sparen und sämtliche Werbeartikel, technische Richtlinien, Seminare und vieles mehr mit sattem Rabatt erhalten.

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Metallkongress: Feinwerkmechanik im Fokus

Der Metallkongress 2024 bot zwei Tage voller inspirierender Vorträge und anregender Diskussionen. Ein Pflichttermin für Branchenvertreter, auch für 2025: Sichern Sie sich bis 31.12.2024 den Frühbucherpreis. Feinwerkmechanikern wurden auf den Veranstaltungstagen eine Fülle von Impulsen geboten, die sowohl technologische als auch unternehmerische Themen aufgriffen.
Erster Kongresstag: Zukunft, Digitalisierung und Transformation
Der erste Kongresstag startete unter dem Motto „Zukunft Metallhandwerk“. Die Eröffnung durch BVM-Präsident Willi Seiger und Dr. John-Thomas Siehoff (M&T) setzte den Ton für die kommenden Stunden: Herausforderungen wie der Fachkräftemangel sowie die notwendige Branchen-Transformation standen im Mittelpunkt.
Ralf Hauser und Sophie Stern von Metallbau[t] Zukunft präsentierten ein Bewerbungsportal, das Handwerksbetriebe mit der Agentur für Arbeit vernetzt. Diese Initiative bietet innovative Werkzeuge, um Stellenangebote sichtbar zu machen und die Attraktivität des Handwerks als Berufsfeld zu steigern. Insbesondere für die Feinwerkmechanik, die auf qualifiziertes Personal angewiesen ist, wurde das Potenzial solcher Ansätze klar herausgestellt.
Im Anschluss zeigte Anna Sänger (monoista), wie sich Social-Media-Plattformen wie Instagram effektiv im Recruiting einsetzen lassen. Gerade für Betriebe, die rein auf traditionelle Stellenanzeigen setzen, war der Vortrag ein Augenöffner.
Ein weiteres Highlight war Sebastian Windecks Beitrag zur Unternehmensnachfolge, ein Thema, das viele Metallhandwerker akut betrifft. Er schilderte den emotionalen und strategischen Balanceakt, der nötig ist, um „loszulassen, ohne fallen zu lassen.“
Die Diskussionsrunde am Ende des Themenblocks Zukunft Metallhandwerk versammelte die Referierenden, die gemeinsam mit dem Publikum über die wichtigsten Zukunftsfragen diskutierten. Themen wie die Bedeutung von Innovationen für die Nachwuchssicherung und die Rolle der Unternehmer in der Gestaltung moderner Arbeitsplätze standen dabei im Vordergrund. Besonders lebhaft wurden die praktischen Erfahrungen bei der Unternehmensnachfolge und die Anwendung sozialer Medien für das Fachkräfte-Recruiting besprochen.
Am Nachmittag rückten die Themen Digitalisierung und Finanzen ins Zentrum. Axel Brockob (NetSoft) klärte über die Vorteile der E-Rechnung auf und räumte mit Mythen auf. Sein Vortrag bot praktische Tipps, wie Unternehmer die Umstellung effizient gestalten können.
Marcus Linnepe von der CANEI AG stellte digitale Controlling-Tools vor, die nicht nur betriebswirtschaftliche Prozesse optimieren, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit stärken. Die Quintessenz seines Vortrags: Digitalisierung ist kein Selbstzweck, sondern ein strategischer Hebel, um den Betrieb zukunftssicher zu machen.
Auch der zweite Themenblock wurde durch eine spannende Diskussion abgeschlossen. Hier standen die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung im Fokus. Die Teilnehmer tauschten sich über die Rolle digitaler Werkzeuge für kleine und mittlere Betriebe aus. Diskutiert wurden konkrete Ansätze, um die Mitarbeitenden auf diesem Weg mitzunehmen und die Digitalisierung als Umsatztreiber zu nutzen.
Den Abschluss der Vorträge des ersten Tages bildeten zwei Leuchttürme des Metallhandwerks: Clemens Kreyenberg (Kreyenberg GmbH) und Bernhard Hahner (Hahner Technik GmbH & Co. KG). Kreyenberg überzeugte mit einem authentischen Praxisbericht zur Automatisierung im Feinwerkmechanikerhandwerk. Sein Unternehmen demonstrierte, wie progressive Unternehmensführung und ressourcenschonende Produktionsmethoden in der Feinwerkmechanik Einzug halten können – eine Vision, die auf große Resonanz stieß.
Abendveranstaltung: Ein Abend im Zeichen der Feinwerkmechanik
Der erste Kongresstag fand mit einer feierlichen Abendveranstaltung seinen Ausklang. In entspannter Atmosphäre feierte das Metallhandwerk sich selbst und seine Preisträger. Die Firma Perrot Turmuhren und Läuteanlagen aus Calw sicherte sich den begehrten Feinwerkmechanikpreis mit einer originalgetreuen Nachbildung einer Luxus-Armbanduhr im Großformat. Besonders hervorgehoben wurden das beeindruckende Detailniveau und die technische Präzision, die in die Fertigung des zwei Meter großen Zifferblattes eingeflossen waren. Diese herausragende Leistung verdeutlichte, welche Innovationen und handwerkliche Perfektion die Feinwerkmechanik zu bieten hat. Der Abend bot reichlich Gelegenheit für Fachgespräche und den Austausch zwischen Kollegen, während kulinarische Köstlichkeiten für eine entspannte Stimmung sorgten.
Zweiter Kongresstag: Nachhaltigkeit, Technik und Recht
Der zweite Kongresstag, der mit dem Themenblock Nachhaltigkeit begann, brachte tiefgreifende Einsichten für die Feinwerkmechanik. Dr. Reinhard Fandrich (BVM) lieferte eine umfassende Standortbestimmung zur Circular Economy und dem digitalen Produktpass. Diese Konzepte, so Fandrich, werden künftig auch für kleine Betriebe relevant, da sie zu einer nachhaltigen Wertschöpfung beitragen.
Klaus Horstmann von der HORSTMANN Maschinenbau GmbH präsentierte innovative Ansätze für ressourcenschonende Verpackungslösungen. Mit den Sondermaschinen seines Unternehmens, die Verpackungen exakt auf den Bedarf abstimmen, zeigte er, wie Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit Hand in Hand gehen können. Die Verbindung von Kundenzufriedenheit, Materialeinsparung und Effizienz überzeugte die Teilnehmer.
Ulrich Alt (WeSt GmbH) verknüpfte die Themen Nachhaltigkeit und Effizienz mit der Anwendung moderner CAD/CAM-Software. Sein Vortrag machte deutlich, wie diese Tools kombiniert mit der richtigen Strategie nicht nur Rohmaterialien, sondern auch aufwändige Korrekturschleifen einsparen können.
Der Themenblock Technik wurde durch den Vortrag von Thomas Röper (BVM) zum Thema ISO GPS eingeleitet. Röper erklärte präzise die vertraglichen Herausforderungen, die das komplexe Normensystem der Geometrischen Produktspezifikation für Zulieferer mit sich bringt. Besonders kleine und mittlere Unternehmen der Feinwerkmechanik stehen hier vor technischen sowie rechtlichen Stolpersteinen. Röper gab praxisnahe Ratschläge, wie Unternehmen Fehler vermeiden und sich in der Kundenkommunikation rechtssicher aufstellen können.
Jan-Steffen Hötter (LIGHTWAY GmbH) setzte den Fokus auf die Zukunftstechnologie des 3D-Metalldrucks. Sein Vortrag führte die Teilnehmer durch den gesamten Prozess – von der Idee bis zum einsatzbereiten Bauteil. Die anschaulichen Beispiele zeigten, wie 3D-Druck die Feinwerkmechanik ergänzen kann, insbesondere bei der Fertigung hochkomplexer Bauteile.
Den Abschluss des Kongresses bildete Dr. Stefan Zipse (Wölte & Kischko), der über rechtliche Aspekte im Feinwerkmechanikerhandwerk referierte. Dabei ging er insbesondere auf Produktionsausfälle und die EU-Taxonomie im Hinblick auf die Nachhaltigkeitsziele ein.
Metallkongress 2024: Lernen, Vernetzen, Zukunft gestalten
Der Metallkongress 2024 zeigte eindrucksvoll, wie eng technologische Innovation, Digitalisierung und Nachhaltigkeit miteinander verwoben sind. Für Feinwerkmechaniker war insbesondere die Vielfalt an praktischen Beispielen und zukunftsorientierten Ansätzen inspirierend. Der Kongress war nicht nur ein Ort des Lernens, sondern auch eine Plattform des Austauschs. Die Teilnehmenden verließen Würzburg mit neuen Ideen und Strategien dafür, wie sie ihre Betriebe zukunftsfähig aufstellen können – ein Gewinn für die gesamte Branche.
PDF Download Artikeldienst Technik. Metallkongress 2024 – Die Themen der Feinwerkmechanik
Autor: Thomas Röper (B.Eng.) ist Technischer Berater in der Fachberatungs- und Informationsstelle beim Bundesverband Metall in Essen

Foto: Röper

Bewerbung für den Feinwerkmechanikpreis 2025
Bewerben Sie sich mit diesen Arbeiten:

technisch innovatives Produkt
Umsetzung innovativer Technologie
Lösung von Kundenproblemen/ eigener technischer Probleme
Arbeit für außergewöhnliche Kunden
innovative Organisations- oder Prozessstruktur im Betrieb
Besonderheit in der Berufsausbildung

Bewerbungsphase: 01. Januar bis 31. Mai 2025
Weitere Informationen: www.feinwerkmechanikpreis.de

Titelbild: Clemens Kreyenberg mit seinem Vortrag „Serienfertigung im Metallhandwerk“ auf dem Metallkongress 2024, Foto: Röper
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Mehr Frauen im Metallbau: Sonderpreis für Firma Hodapp in Großweier

Die Firma Hodapp (Mitglied im Metallverband) wurde für ihre Angebote auch an weibliche Auszubildende ausgezeichnet.
Das Großweierer Unternehmen Hodapp wurde vom Land dafür ausgezeichnet, dass es für Vielfalt und Chancengleichheit stehe und damit Frauen und Mädchen im Metallhandwerk fördere.
Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg und das Bildungswerk der Baden-Württembergischen Wirtschaft haben am Donnerstag in Stuttgart zum sechsten Mal die Auszeichnung “Family-Net 4.0 – moderne Unternehmenskultur” vergeben. Unter den 24 Bewerbern und den acht von der Jury ausgesuchten Unternehmen ist auch die Firma Hodapp in Großweier. Sie wurde mit dem Sonderpreis für die Förderung von Frauen in MINT-Berufen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) ausgezeichnet. Quelle: Baden-Online.
Wir gratulieren!
https://www.bo.de/lokales/achern-oberkirch/mehr-frauen-im-metallbau-sonderpreis-fur-firma-hodapp-in-grossweier#
 
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Mitgliederversammlung des Bundesverbands Metall am 27./28.11.2024 in Essen

Der BVM steht für die Brancheninteressen von rd. 33.000 Betrieben mit 478.000 Mitarbeitern, 18.000 Auszubildenden und 65 Mrd. € Umsatz. In der aktuell wirtschaftlich wie politisch herausfordernden Zeit ist es umso wichtiger, die Zukunft in den Blick zu nehmen und passgenaue Angebote für die Metallbetriebe zu entwickeln. Hierzu haben sich die Vertreter der Landesinnungsfachverbände und des Bundesverbands Metall (BVM) intensiv ausgetauscht. Besonderes Highlight: Im Rahmen der BVM-Mitgliederversammlung unterzeichneten der Unternehmerverband Metall Baden-Württemberg (UVM) und der Fachverband Metall Rheinland Pfalz ihre seit längerem vorbereitete Kooperation. Ziel ist, über Synergien der Zusammenarbeit Effizienzgewinne in der Betreuung der Mitgliedsbetriebe zu realisieren. Herzlichen Glückwunsch!

Bild v.l.n.r. Jörg Kauderer (HGF UVM), Andreas Perrot (Präsident UVM), Peter van Heiss (stv. Präsident UVM),
Bernd Loosen (Landesinnungsmeister FV Metall Rheinland Pfalz), Uwe Ernst, (GF FV Metall Rheinland Pfalz).
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Viewer zur Visualisierung von E-Rechnungen (XRechnung)

Ab dem 1. Januar 2025 sind alle inländischen Unternehmen verpflichtet, elektronische Rechnungen zu empfangen.
Um elektronische Rechnungen im Format XRechnung lesen und prüfen zu können, brauchen die Betriebe eine Software zur Visualisierung des Datensatzes (sogen. Viewer). Der Bundesverband Metall hat sich gemeinsam mit dem ZDH nachdrücklich bei der Bundesregierung für eine kostenfreie staatliche Software der Finanzverwaltung eingesetzt. Das Bundesfinanzministerium ist dieser Forderung nunmehr noch rechtzeitig vor dem 1.1.2025 nachgekommen. Der E-Rechnungsviewer der Finanzverwaltung ist auf dem ELSTER-Portal freigeschaltet und unter folgenden Internet-Adressen erreichbar:
https://www.elster.de/eportal/e-rechnung
http://www.erechnung.elster.de
http://www.e-rechnung.elster.de
 
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Führungswechsel im Fachverband Metall Rheinland-Pfalz

Bernd Loosen neuer Landesinnungsmeister im Fachverband Metall Rheinland-Pfalz.
Bernd Loosen, Metallbau-Unternehmer aus Cochem/Mosel, wurde am Samstag, den 23. November 2024 im Rahmen der Mitgliederversammlung des Fachverbandes Metall Rheinland-Pfalz einstimmig zum neuen Landesinnungsmeister gewählt. Mit diesem überzeugenden Votum tritt Bernd Loosen die Nachfolge von Ingrid Seibert Hess an, die sich altersbedingt in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedete. Für ihr langjähriges und erfolgreiches Engagement im Metallhandwerk verlieh ihr Bernd Loosen, Vizepräsident im Bundesverband Metall, die Bundesverbandsnadel in Gold, die höchste Auszeichnung, die das deutsche Metallhandwerk zu vergeben hat. „Sie hinterlässt nicht nur ein starkes Unternehmen, sondern auch ein lebendiges Vermächtnis von Loyalität, Respekt und zukunftsorientiertem Denken“, betonte Loosen in seiner Laudatio. Wir gratulieren von Herzen.
Bild: Bernd Loosen und Ingrid Seibert-Hess
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Tachographen – Austauschpflichten für grenzüberschreitenden Verkehr ab 2025

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Wettbewerb DieGuteForm Metall: Deutschlands beste Metallgestalter in Northeim geehrt

Am 09.11.2024 wurden die Sieger des Bundeswettbewerbs „Die Gute Form – Gestaltung im Metallhandwerk 2024“ während der Abschlussveranstaltung der Deutschen Meisterschaften des Metallhandwerks in der Stadthalle in Northeim ausgezeichnet.
Die Preisträger und ihre Werkstücke
Fachrichtung Metallgestaltung
Platz 1: Torben Schröter (Ausbildungsbetrieb Stefan Vogel Metallgestaltung, 90542 Eckental/Brand)
Begründung der Jury:
Das Prinzip der Verdrillung eines Seiles inspirierte Torben Schröter zum Entwurf dieser Wandgarderobe. Die Jury überzeugte die gestalterische Interpretation des Motivs, die konsequente, formalästhetisch gelungene Weiterführung der Linien an den Seiten, insgesamt, die räumliche Plastizität des Objektes. Im positiven Sinne überraschend ist die einfach zu bedienende Funktion der ausziehbaren Kleiderhakenschubstange, die sich mit großem Gestaltungsvermögen gebildet, scheinbar selbstverständlich in das Gesamtbild integriert.
Platz 2: Jerrit Grünewald (Ausbildungsbetrieb TP Metallgestaltung, 55413 Manubach)
Begründung der Jury:
Das multifunktionale Möbel kann zum einen zur atmosphärischen Beleuchtung oder als Bio-Ethanol-Kamin dienen. Es besticht durch klar gegliederte Proportionen und hohe handwerkliche Ausführungsqualität. Die 14 beweglichen Korpus-Segmente ermöglichen auf überzeugende Art das manuelle Arrangieren der Lichtstimmung oder der Licht- und Wärmewirkung des Bio-Ethanol-Kamins. Die Kontrastwirkung von geschlossen und geöffnet wird durch die fakturierte Messingoberfläche im Innenraum verstärkt. Vervollständigt wird das Licht-Ofen-Objekt durch die integrierten Verstaumöglichkeiten für die entsprechend nicht genutzten Energieträger.
Platz 3: Tobias Seeger (Ausbildungsbetrieb Andreas Hafen Kunstschmiede Metallgestaltung, 88074 Meckenbeuren)
Begründung der Jury:
Auf besondere Art und Weise wird in dieser Arbeit die funktionale, auch Sicherheit gebende Aufgabe eines Handlaufes im öffentlichen Raum weiterentwickelt zur Skulptur im öffentlichen Raum. Dicht angeordnete und parallel verlaufende Linien laden ein zum visuellen und haptischen Erkunden des offensichtlich nicht profanen Objektes, bilden keltische Knoten, welche historische Symbole dieses Ortes sind, an dem sich ein Kloster befindet. Die Linien verzweigen sich und bilden neue Symbole, können als Gemeinschaft in Bewegung interpretiert werden, regen auf vielfältige Art und Weise die Imagination an, machen das Benutzen eines Handlaufes zum Erlebnis.
Fachrichtung Konstruktionstechnik
Platz 1: Korbinian Mittner (Ausbildungsbetrieb Bau- und Kunstschlosserei Hubert Weber, 83483 Bischofswiesen)
Begründung der Jury:
Durch das formale Anschneiden und Anschrägen eines geometrischen Volumens entsteht ein dekonstruiert wirkendes Kleinmöbel. Konsequent sichtbar werden die Verbindungspunkte platziert und damit eine Gliederung der Flächen erreicht. Funktionselemente wie Kleiderbügelstange, Schublade für kleine Wertgegenstände und Kleiderhaken sind so in die Grundform integriert, dass sie teilweise als zu entdeckendes Geheimfach verstanden werden dürfen. Die Rollenführung des seitlichen Auszuges ist ein beachtenswerter Hinweis auf die Kernkompetenz der Fachrichtung Konstruktionstechnik.
Platz 2: Lucas Minnebeck (Ausbildungsbetrieb Metallbau Minden, 54343 Föhren)
Begründung der Jury:
Das Erscheinungsbild der Theke wird geprägt durch die Kombination von kraftvollen Holzbohlen mit Naturkante, einer kraftvoll dimensionierten, industriell anmutenden Stahlkonstruktion und kristallin durchbrochenen, blanken Stahlflächen, welche Einblicke gewähren auf farbige Graffiti-Flächen. Es entstand ein Möbelstück, das handwerkliche Tradition, aktuelle technische Möglichkeiten und industriellen Look vorteilhaft kombiniert.
Platz 3: Xaver Seemüller (Ausbildungsbetrieb Siegfried Kiffer Anlagentechnik, 82299 Türkenfeld)
Begründung der Jury:
Die offensichtlich sehr funktionale und stabile Wandgarderobe folgt bewährten Vorbildern. Besonders in der Ausführung der Drehpunkte zeigt sich die gelungene Handwerksarbeit. Magnete an den vertikalen Streben dienen zur Arretierung der unteren, klappbaren Garderobenebene.
Präsentation im Wettbewerbs-Katalog

Link zum Wettbewerbskatalog 2024
PRESSEMITTEILUNG Preisverleihung Wettbewerb DieGuteForm Metallgestaltung 2024
Auszeichnung auf der Festveranstaltung in Northeim am 09.11.2024

Gruppe Sieger FR Metallgestaltung

Gruppe Sieger FR Konstruktionstechnik

Die Preisträger der Fachrichtungen Metallgestaltung und Konstruktionstechnik mit Präsident Willi Seiger (rechts) und Bundesfachgruppenleiter Teofanis Polichroniadis-Fleig (links) auf der Festveranstaltung in Northeim.
Pressefotos:
Druckfähige Fotos von der Preisverleihung können angefragt werden bei:
Karlheinz Efkemann: karlheinz.efkemann@metallhandwerk.de
Zum Wettbewerb
Der Wettbewerb „Die Gute Form“ wird organisiert vom Zentralverband des deutschen Handwerks und umfasst alle Berufsbereiche der Produktion, also Steinmetze wie Tischler, Schmuckgestalter wie Metallgestalter etc. Ziel des Wettbewerbs ist die ästhetische Qualität von Produkten des Handwerks in der Ausbildung zu fördern und die schöpferische Fantasie sowie die Entwicklung zeitgerechter Produktlösungen mit traditionellen oder neuen Werkstoffen anzuregen. Unter anderem gilt es, die Öffentlichkeit auf die Bedeutung der Formgebung in der handwerklichen Ausbildung aufmerksam zu machen und für die Berufsbilder zu werben. Der Wettbewerb wird in vier Stufen, und zwar auf der Innungs-, Kammer-, Landes- und Bundesebene durchgeführt.
Ansprechpartner

Bundesverband Metall
Dipl.-Ing. Karsten Zimmer,
Tel.: 0201 – 896 19 15
karsten.zimmer@Metallhandwerk.de
Galerie

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METALL – INNUNG ESSEN

Die Metall – Innung Essen ist die Interessensvertretung metallverarbeitener Handwerksbetriebe in Essen.

Wir bieten unseren Mitgliedern unterschiedliche Leistungen, von branchenspezifischen Informationen, über Dienst- und Serviceleistungspakete bis zur Unterstützung bei der Mitarbeiter- / Auszubildenen-Suche.

GESCHÄFTSSTELLE

Kreishandwerkerschaft Essen

Haus des Handwerks

Katzenbruchstr. 71

45141 Essen

0201 - 32008-0

0201 - 32008-19

info@metallhandwerk-essen.de

Metall - Innung Essen